1 Jahr BastoneGenovese.de

Es ist tatsächlich schon ein Jahr her, dass ich den ersten Beitrag auf BG.de veröffentlicht habe. Seitdem habe ich 32 Beiträge veröffentlicht. Ich hätte nicht gedacht was da alles zusammenkommt.
Im letzten Jahr hat sich so viel bewegt, da möchte ich diese Möglichkeit nutzen mich hier einfach mal zu bedanken.
An erster Stelle natürlich bei meinem Maestro Claudio Parodi für die Möglichkeit von ihm zu lernen.
Direkt danach geht ein dickes Danke an Rupert und Tobias, die mich überhaupt erst an Bord geholt haben. Danke, dass ihr an mich gedacht habt!
Danke Oliver, du hast die ersten richtigen Schritte für ein geregeltes Training für Bastone da passeggio und Bastone a due mani mit mir gelegt.
Danke Hanna, dass du mit mir fleißig Savate übst und mich mit zum Savate-Boxe Française genommen hast. Hier auch noch ein Dankeschön an Max, den Savatetrainer und alle anderen Jungs und Mädels, mit denen ich dort trainieren kann und die über die ein oder andere italienische Technik einfach hinwegsehen
Und natürlich auch ein Danke an meine Jujutsugruppe, im Besonderen die Obleute und Trainer, die es mir ermöglichen meinen Kurs ganz im Sinne des Gambetto zu gestalten!
Und zu guter Letzt Danke an alle, die immer wieder oder auch nur hin und wieder mit mir trainiert haben, alle, die neugierig und interessiert sind, egal ob auf Facebook oder im Park und in der Halle.
Danke auch für jedes Like und Share auf Facebook

grazie a tutti!

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Seminar: Dortmunder Budolehrgang 2017

Auch wenn ich mal wieder mit „Mittelalter“ im Programm stehe, wird es auch diesmal keine mittelalterliche Kampfkunst von mir auf dem Dortmunder Budolehrgang geben!
Um meine Lehrerlaubnis zum Coltello Genovese gebührend zu feiern, gebe ich erstmalig eine Kostprobe in Dortmund am 3.6.2017.

Wer sich auf echte mittelalterliche Kampfkunst freut, wird Pfingsten natürlich nicht enttäscht. Jan Gosewinkel wird wieder Schwert und Montante (auch nicht mittelalterlich ) schwingen und wie ich gehört habe ist Sonja dieVorsitzende des DDHF auch mit am Start.

Wir sehen uns in Dortmund!

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Training in Genua Mai 2017

Trotz einer Erkrankung stand diese Fahrt wohl unter einem guten Stern

Nach der insgesamt sechsten Fahrt nach Genua ist alles sehr vertraut. Wie schon an anderer Stelle erwähnt freuen sich das Team des La Sosta, wo wir samstags zu Mittag essen, als auch das Team der Albergo Nationale, wo wir absteigen mittlerweile, wenn die „tedesci“ wieder da sind. Das fühlt sich auch für uns sehr schön und heimisch an. Ein kleiner Trost für Rupert dürfte es daher gewesen sein, dass nicht nur Ralf, Tobias und ich ihn auf der Fahrt sehr vermisst hatten, sondern auch im Hotelrestaurant nach ihm gefragt wurde. Rupert war leider kurz zuvor krank geworden und konnte die doch nicht ganz unanstrengende Reise nicht antreten. Manchmal siegt doch die Vernumpft, auch bei Männern.

Ralfs coltello genovese

Statt Bastone und Coltello noch einmal zu wiederholen und zu vertiefen, wie es angedacht war, blieben wir thematisch beim Coltello Genovese. einmal abgesehen von ein paar Fragen zum Gambetto zum Ende, die mir einfach am Herzen lagen. Nach der ersten Einführung und der Einheit bastone gegen coltello und coltello gegen bastone war das nun die dritte Einheit zum genuesischen Messer und sie war ein Augenöffner. An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an Ralf, der unsere Unterlagen noch einmal komplett durchgearbeitet und mit Fragen ergänzt hat. Technisch gab es nicht wirklich viel Neues. Die Methode ist eben nicht sehr groß, dafür stark spezialisiert. Nach den letzten Jahren des Eintrainierens und Ausschleifens fügte sich während des Trainings alles mehr und mehr in ein Gesamtbild, welches unser bisheriges Training extremisieren wird. Grundgedanke und Einstellung bedingen einen kompromisslosen Umgang mit dem Messer, welcher mit einem Duellkontext, der das Bild von italienischem Messer in Deutschland prägt, nichts zu tun hat. Ob man das sich bietende Bild elegant findet oder nicht überlasse ich dem werten Beobachter. So blumig wie z.B. der ein oder andere sizilianische Stil ist das Coltello Genovese jedenfalls nicht. Stiche und Schnitte sind dazu gedacht das Leben des Gegenübers möglichst schnell zu verkürzen, dabei ist der Schnitt über die Augen noch die harmloseste Aktion. Es gibt kein großes Belauern, direkt gerichtete Angriffe werden mit gradlinigen oder leicht gewinkelten möglichst zeitgleichen Kontern beantwortet. Es ist keine Show, kein Spiel, keine Mutprobe, wenn Messer im Spiel sind, geht es ums Überleben. Es ist die kommunizierte generelle Einstellung zum Messer, die den Respekt vor diesem heute noch allgegenwärtigen Gegenstand wieder erhöht. Etwas was in vielen Vereinen und Stilen heute leider nur wenig Beachtung findet.

Tomaso Pastorino:
dizionario delle strade di genova

Wir hatten Maestro Parodi dieses Mal wieder etwas Besonderes mitgebracht: Ein Genualexikon über zwei Bände. Die beiden alten Bücher beschreiben Genua in Artikeln von A bis Z. Ich hatte sie letztes Jahr im Urlaub in Lucca auf dem Antikflohmarkt gefunden und sofort gewusst welchem Lokalpatrioten man damit einem Freude machen kann. Für die Trainingshalle in München brachte er den Jungs eine genuesische Flagge mit: Das rote Georgskreuz auf weißem Grund. In der oberen linken Ecke ist der Heilige in klassischer Pose abgebildet wie er einen Drachen tötet. Von dieser Flagge gibt es nur zwei Exemplare, eines hängt in Genua, das andere wird nun in München hängen. Ich selbst erhielt meine Istrutore-Urkunde für das coltello genovese. Ich freue michg dass ihm meine Leistungen und mein Engagement gefallen und danke meinem Maestro aus tiefstem Herzen für das entgegengebrachte Vertrauen.

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Video: Handsparring München im Mai 2017

Hier seht ihr ein kleines Handsparring in fester Mensur aus dem regulären Training der Scuola d’Armi Tigre di Giada in München.

„Bastone genovese training yesterday:
Combining Italian and German tradition:
We use the German tradition of fencing in fixed distance (feste Mensur) with an agility game of the bastone genovese (Genua walking stick): Try to hit the hand!
Especially the swaying movements and the flowing stick movements are typical for this style.“

 

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„Bastone Antico“

Die Wurzeln des bastone a due mani sind der Tradition zufolge im Mittelalter zu suchen. Inwieweit diese Version der Wahrheit entspricht kann, wie bei so vielen Entstehungsmythen anderer Kampfkünste, nicht mehr zu einhundert Prozent nachverfolgt werden. Zu Zeiten der Kreuzzüge im 15. Jh. war ein Stadtteil Konstantinopels unter der Herrschaft genuesischen Kreuzfahrern. Allerdings wurde es ihnen irgendwann verboten Waffe, insbesondere Stahlwaffen, zu tragen. Die Kreuzritter mussten sich nun, ihrer Schwerter beraubt, mit Stöcken bewaffnen. Um die Kampfkraft der Stöcke zu erhöhen wurden sie mit Seil oder Leder umwickelt und ihre Enden zugespitzt. Die Kampfesweise mit dem Stock wurde logischer Weise vom Schwert übertragen. Das bedeutet jedoch nicht, dass dies damals bastone genovese war. Schlussendlich sollte dies aber der Anstoß sein, den genuesische Seefahrer wieder mit Heim brachten. Diese Variante eines Kampfstockes könnte aber durchaus als Großvater des bastone genovese a due mani bezeichnet werden. Grund genug das Ganze mal zu testen.

Das Prinzip habe ich gut umgesetzt bekommen, auch wenn die Zutaten nicht den Originalen entsprechen dürften. Ich habe einen Eschenholzstock von 130cm Länge und circa 2,8cm Durchmesser genommen und ihn schön ballig an einem Ende zugefeilt. Den Stock mit Leinölfirnis behandelt und die Spitze sogar noch mit Bienenwachs und Feuer behandelt. Das Seil habe ich dann zum Wickeln mit einer Leim-Wassermischen getränkt und fest um den Stock gewunden. Das Ergebnis war schon sehr interessant. Der Stock hat durch die Wicklung ordentlich Gewicht zugelegt und durch den ausgehärteten Leim ergibt das Seil einen kleinen Panzer, der zusätzlich noch sehr rau auf der Oberfläche ist, sodass ich einen Schnitt auf Händen oder Hals auch eher ungern bekommen würde. Wenn ich wieder etwas Zeit und Muße habe, werde ich mir noch einen bauen – diesmal stumpf – und auf dem nächsten HEMA-Event einen passenden Gegner suchen um mal ein bisschen zu spielen, ebenso würden mich Paraden gegen scharfe Klingen interessieren. Sollte es dazu kommen, werde ich hier natürlich berichten.

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Gambettokurs?

Seit Jahren gebe ich an der RWTH-Aachen im Rahmen des Hochschulsportes einmal die Woche einen Jujutsukurs. Aufgrund von Umstrukturierungen hat sich so einiges geändert. Eigentlich nicht zum Besseren für Übungsleiter und Teilnehmer, aber das gab mir die Möglichkeit etwas Neues zu versuchen. So war die Idee geboren einen Zeitraum von 12 Einheiten Gambetto zu unterrichten.  Auf meinem letzten Besuch in Genua habe ich Meastro Parodi gefragt ob es in Ordnung für ihn sei, seine Antwort war „si“. Da wurde es spannend und konkret. Kurze Rückversicherung bei meiner Obfrau -auch ohne Probleme- und schon stand dem Unterfangen nichts mehr im Weg. Nach außen hin würde sich nichts ändern, der Kurs bliebe weiterhin ein Jujutsukurs. Der Vorteil des DJJV-Jujutsu: Es kann alles sein und es ist so breit aufgestellt, dass keiner merken würde, dass es kein Jujutsu ist. Meine Aufgabe war es nun Struktur in diese Techniksammlung zu bringen, die man auch unterrichten kann. Garnicht so einfach. Und wann soll der Kurs nun stattfinden? Das ist die gute Neuigkeit: Es hat bereits stattgefunden. 2017 wurde möglicherweise zum erste Mal Gambetto in größerem Umfang in Deutschland unterrichtet! Und nun die noch bessere Nachricht: Es wird noch einmal stattfinden. Der neue Kurs startet am 21. April.
Ein ganz besonderer Dank gilt meinen Kursteilnehmern, die sozusagen meine Versuchskaninchen waren. Ihr habt ohne viel Murren alles mitgemacht, wart neugierig und fleißig. Und das obwohl ich bewusst eine ziemlich harte Gangart gefahren bin. Direkt in der ersten Stunden wurden Nervendruckpunkte angegangen und Helme und Westen ausgepackt. Allgemein hatte der Kurs nach außen vielleicht mehr Ähnlichkeit mit einem Krav Maga- oder Kapapkurs. Es war mir wirklich ein Vergnügen und ich freue mich über jeden von euch, den ich im nächsten Kurs wieder dabei habe.

Sind zwar nicht alle, aber die meisten. Danke euch allen 🙂

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Buch: Il coltello genovese

Wer sich für Messer allgemein, speziell für italienischen Messer oder im Besonderen für das genuesische Messer interessiert, dem kann ich „Il coltello genovese“ nur empfehlen. Das Buch ist vom Fachmann Andrea Buti aus Genua und kann über die Seite des Auktionshauses San Giorgio direkt bezogen werden. Der Haken vielleicht zuerst: Das ganze Buch ist auf Italienisch. Mein Italienisch ist auch nicht das Beste und so kann ich über die ausführlichen Texte zu Themen wie der Kunst regionaler Messermacherrei auch nicht so viel sagen. Das Herzstück bilden jedoch Abbildungen und Daten von Messern auf 235 Seiten und dürfte auch der eigentlich Grund sein warum man sich so ein Buch zulegt und dazu reicht auch mein Italienisch alle Male aus.
Der Preis von 100€ hat es zwar auf den ersten Blick in sich, jedoch sind vergleichbare Bücher auch nicht wirklich billiger. Außerdem handelt es sich um ein Hardcover mit Hochglanzseiten, man bekommt also auch etwas Handfestes für sein Geld. Der Versand war im Übrigen kostenlos und innerhalb weniger Werktage war das Buch bei mir zuhause. Ich glaube zwar nicht, dass es in naher Zukunft ausverkauft sein wird, aber es ist auf 800 Exemplare limitiert, das nur zur Info. Meine Nummer ist übrigens die 160 und ich habe es vor gut einem Jahr erworben.

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stocca osse

Der stocca osse ist der Exot unter den Stöcken im Bastone Genovese. Dieser Kurzstock ist ein mäßig dicker Stock von etwa Unterarmlänge. Warum so ein kleiner Stock „Knochenbrecher“ genannt wird, lässt sich leicht erklären: Um seine Effektivität zu erhöhen wurden ein oder zwei Enden mit Blei gefüllt. So wird ein relativ dünnes Stück Holz zu einem formidablen Schlagstock, der durchaus in der Lage ist schweren Schaden zu verursachen. Während heutzutage der Umgang mit so einem „pocketstick“ in den Bereich der Selbstverteidigung fällt, liegen die Wurzeln des stocca osse in den eher zwielichtigen Milieu Genuas. Das Technikrepertoire ist daher wirklich sehr klein und beschränkt sich

Ein Totschläger: Diese Form der Hiebwaffe ist in Deutschland verboten!

auf einige wenige Schläge und das Ziehen des Stockes, der für gewöhnlich einsatzbereit im Ärmel oder hinter dem Unterarm versteckt getragen wurde. Die Form lässt alles Erdenkliche zu, so gibt oder gab es einfache dünne Stöcke, aber auch Stöcke mit breitem Schlagstück, die umso schwerer waren. Sie konnten gerade sein oder eine leichte Krümmung aufweisen, es gab sogar Versionen, die mit einem Schanier versehen sein um besser versteckt in Ärmel und Ellenbeuge getragen zu werden. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Schließlich dürften Totschläger, also Semiflexible Gegenstände aus Stahlfedern oder Starkem Leder auch in diese Kategorie fallen.

Die Verwendung des stocca osse geht, sollte die Auseinandersetzung, wenn man sie denn so nennen mag, fließen auf der einen Seite in die Spazierstockmethode und auf der anderen ins Gambetto über. Als Trainingsgerät bieten sich dicht gerollte Zeitungen, die zusätlich mit Klebeband umwickelt wurde oder auch ein einfaches Stück Rohrisolierung an.

Ich kam nicht umhin mir ein paar Varianten selbst zu bauen. Im erstne Bild seht ihr einen relativ dicken Stock mit Gelenkstück, einen dünnen Stock, dessen Enden mit Blei gefüllt sind und einen Stock mit dickerem Kopfstück. Der dünne Stock hat bei einem Durchmesser von 1,8cm ein Gewicht von 240g, der etwas dickere wiegt genau soviel, wobei hier das ganze Gewicht im Schlagteil liegt.

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AMICI – Arti Marziali Italiane Circolo Istruttori

Ausgehend vom TIKF (Traditional Italian Knife Fighting) formiert sich „AMICI – Arti Marziali Italiane Circolo Istruttori“ mit einer unterstützenswerten Idee, aber lest selbst:

„AMICI – Italienische Kampfkünste, Gesellschaft der Lehrer

Wörtlich bedeutet „amici“ Freunde. Die Vereinigung der AMICI dient der Auflistung von unseren anerkannten Trainer, Lehrer, Meister und Vereinigungen der volkstümlich italienischen Fechttraditionen mit Messer und Stock. AMICI steht für “Italienische Kampfkünste, Gesellschaft der Lehrer“.

Alle auf dieser Seite aufgeführten Personen sind nachweislich Vertreter einer traditionell überlieferten und auch bekannten Fechtschule, oder auch Erben einer Tradition.
Um auf dieser Seite aufgelistet zu werden, muss:

– der Anwärter, Lehrer oder Meister wie auch die Schule uns persönlich bekannt sein.
– der Lehrer oder Meister durch einen Garanten, einem der hier aufgelisteten Meister, empfohlen sein.

Diese Vorgehensweise dient der Qualitätssicherung. AMICI macht es sich zur Aufgabe, die fechterischen Traditionen Italiens originalgetreu zu bewahren und zu pflegen. Die volkstümlichen Fechtschulen sollen vor zu viel „modernen Einflüssen“ oder, um es deutlicher auszudrücken, vor Scharlatanerie geschützt werden.“

Eine aktuelle Liste der Lehrer findet ihr auf Facebook

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Trainingsmesser aus Cold Steel Bowie

Was Trainingsausrüstung betrifft habe ich einen ausgeprägten Basteltrieb. Bevor ich die Aluminiummesser das erste Mal in der Hand hatte, hatte ich eine Idee, die unbedingt in die Tat umgesetzt werden musste. Man fühlt sich wie ein Bildhauer, der die fertige Skulptur schon in einem Block Marmor sieht. In einem Cold Steel Bowiemesser steckt doch ein schickes Coltello Genovese! Also Raspel angesetzt und runter mit dem unnützen Rest. Das Parier kann weg, den Griff zur Klinge hin schlanker, außerdem achteckig gemacht und zum Schluss noch etwas gekürzt. Nach der groben Arbeit mit ein bisschen Schmirgelpapier wieder alles ein wenig geglättet und schon ist es so gut wie fertig.

Wer das Cold Steel Gummi-Bowie kennt, weiß jedoch, dass es nicht unbedingt das flexibelste unter ihren Gummimessern ist. Daher und weil ich die Klingenform noch etwas anpassen wollte, setzte ich die Raspel doch nochmal an der Klinge an. Was die Flexibilität angeht blieb der gewünschte Erfolg allerdings leider aus. Falls ich nochmal eins mache, werde ich mir diese zusätzliche Arbeit sparen.

Eigentlich ganz hübsch geworden, allerdings etwas größer als ein übliches Messer. Aber Ausnahmen bestätigen bekanntlich  die Regel und so sind zumindest einige sehr schöne Exemplare genuesischer Messer auch bis zu 50cm lang.

Cold Steel Gummi-Bowie, Gummi-Coltello-Genovese und Aluminium Coltello in üblicher Länge

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