Carlo Tambornini

In unregelmäßigen Abständen werde ich hier Absätze einer deutschen Übersetzung von Tambornini veröffentlichen. Da eine schöne Form noch eine ganze Weile dauern wird, gibt es vorerst nur einen grobe Übersetzung, die sich stark an der italienischen Strucktur anlehnt. Zum Verstehen aber vollkommen ausreicht.
Zum Blogeintrag

 

KURZE ABHANDLUNG
DES
SÄBELFECHTENS
VON
CARLO TAMBORNINI
AUSGESCHIEDENER LEUTNANT

des ex-Bataillon der königlichen Flotte
Fechtmeister an der Marineakademie
zu Genua.

GENUA
TYPOGRAFIE PONTHENIER E C.
– 1862 –

_____________________________

An den Leser

Der Einsatz von Waffen war schon immer nützlich und unverzichtbar für den Menschen, für die Wahrung seiner Rechte, die je nach Zeit mehr oder weniger Gewalt zu erleiden hatten; auf die die nachfolgenden Maßnahmen zurückzuführen sind. Und unter ihnen sind heute der Degen und der Säbel am wichtigsten, so dass es keinen Fechtsaal gibt, der nicht von vielen Lernenden besucht wird. Alle Prinzipien der Kunst oder des Handwerks wirken anstrengend und schwierig und manchmal langweilig; aber sie dürfen nicht auf halbem Weg stehen bleiben, wenn sie ihr gestecktes Ziel erreichen wollen. Deshalb lade ich jeden interessierten Leser meines kleinen Werkes ein, nicht beim lesen der Grundlagen aufzuhören; sondern eher es aufmerksam zu lesen und wieder zu lesen, alle Aktionen, die dort geschrieben sind zu studieren und sie in der Praxis mit bereits erfahrenen Fechtern umzusetzen, um daraus das Beste zu ihrer vollsten Zufriedenheit zu machen. Und ich werde froh sein, was ich in Ermangelung anderer Theorien klar dargestellt habe, das schwierige Studium des Fechtens

_____________________________

 

mit dem Säbel, mit dem Angebot an unsere angesehene Armee und verdienstvolle Guarida Nationale, diese meine kurze Arbeit, leichte Frucht aus längeren und kontinuierlichen Übungen, die mit verschiedenen Meistern und Laien praktiziert wurden, zu erleichtern.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich genau mit dem Einsatz des Säbels, nach der Methode, die ich bisher als Fechtmeister im Battaglione Real Navi, Corpo Reale Equipaggi  und dem R.° Collegio di Marine angewandt habe. In dieser Arbeit finden sie interessante Aspekte über den Umgang mit dem Säbel, und einfaches und gewinnbringendes über die Manier, die am besten zur Verteidigung und zum Angriff geeignet sind, sowie die vorteilhafteste Art sich mit einem Säbel gegen jemanden bewaffnet mit einem Schwert oder aufgepflanztem Bajonette zu verteidigen, sowie die Methode viele Personen, die auf einer Linie stehen durch einen einzelnen Meister gleichzeitig zu unterrichten, begleitet von 26 Figuren zur Erleichterung ihres Studiums. Schließlich, würde ich es liebe, dass meine Arbeit, von vielen gelesen und ausgeführt wird und zum Vorteil der Kunst des Fechtens führt. Bezüglich der Lücken, die ich vielleicht nicht bemerkt habe, verweise ich gerne auf das weise Urteil meiner Kollegen.

_____________________________

TEIL EINS

VOM FECHTEN.

N°.1. Fechten ist diese Kunst, die lehrt, wie man offensive Angriffe und Verteidigung mit dem Degen und Säbel beurteilt. Weil diese Waffen in ihrer Form unterschiedlich sind, unterscheidet sich auch die Kunst, die sich mit ihrer Handhabung beschäftigt, in ihren Regeln; Und da ich nicht gebeten wurde das sehr kurze Compendium, was ich veröffentlichen wollte, mit allem zu erweitern, was mit Degen und Säbel zu tun hat, werde ich nur über Letzteren sprechen, und es wird meine größte Sorgfalt sein, so kurz und deutlich wie möglich zu sein.

ARTIKEL I.

Vom Säbel

  1. Der Säbel ist eine Waffe aus Stahl, gebogen oder gerade, von nicht festgelegter Länge, welche mit der Spitze oder der Schneide verletzen kann.

ARTIKEL II.

Aufteilung des Säbels.

  1. Der Säbel wird zunächst in zwei Hauptteile unterteilt, die Klinge und das Gefäß; die jeweils in weitere Teile unterteilt werden, wie unten zu sehen ist.

_____________________________

– 6 –

ARTIKEL III.

Aufteilung der Klinge.

  1. Der erste Teil, d.h. die Klinge, ist in sieben Teile unterteilt: Das Ende, Stärke, Schwäche, Spitze, Schneide, Rückschneide und die Fläche der Klinge.

ARTIKEL IV.

Wozu diese Teile gedacht sind.

  1. Der Erl ist das viereckige Stück Eisen, das an der Stärke der Klinge sitzt, welches dazu dient das Gefäß zu befestigen indem er durch es hindurch geschoben wird und mit dem Knauf des Handschutzes abschließt. Die Stärke ist der Teil der Klinge zwischen der Mitte derselben und der Angel liegt und sie dient dazu, die Angriffe von Spitze und Schneide zu parieren. Die Schwäche ist der Teil, der zwischen der Mitte und der Spitze der Klinge liegt. Die Schneide ist der scharfe Teil der Klinge, die zum Verwunden durch Schnitte dient. Die Spitze ist das untere Ende (1) der Klinge und dient genau dazu auf diese Art Stöße mit der Spitze zu geben. Die Rückenschneide ist genau der Teil, der der Schneide gegenüber liegt und dient zum angreifen und wegstoßen des gegnerischen Säbels, um ihn von der Angriffslinie abzulenken. Die Fläche der Klinge ist der flache Teil zwischen der Schneide und der Rückenschneide; dieser Teil dient weder zum Parieren noch zum Verletzten,

(1) oder die Angel

_____________________________

– 7 –

erwarte man eine Parade mit dem oben genanten Teil -der Fläche- würde man das Risiko eingehen, die Klinge in zwei Teile zu brechen und würde man verletzen wollen, wäre man nur in der Lage Kratzer zu verursachen.

ARTIKEL V.

Aufteilung des Griffes

  1. Das Gefäß ist in vier Teile unterteilt, und zwar Heft, Knauf, Bügel oder Handschutz.

ARTIKEL VI.

Wozu diese Teile dienen.

  1. Der Griff ist das Stück Holz, zwischen dem Schild und dem Knauf, von denen wir unten noch sprechen werden, an dem sie den Säbel mit der Hand halten. Der Knauf ist dass das Ende der Angel aufnimmt und dient dem Zusammenhalten und Befestigen aller Teile des Gefäßes an der Klinge. Der Bügel (1) ist das gewölbte Eisenblech, das beim Schild beginnt und mit der Befestigung am Knauf endet und als Schutz der Hand dient. Der Schild ist das am Bügel befestigte Eisenblech, durch das ein Loch die Angel hindurch lässt und dazu dient die Spitze des gegnerischen Säbels abzuwehren.

(1) oder Handschutz.

_____________________________

TEIL ZWEI

ARTIKEL I.

Von den Aktionen.

N.°8. Jede Bewegung, die sowohl mit dem Säbel als auch mit dem Körper gemacht wird, sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff, wird mit diesem Oberbegriff als Aktion bezeichnet.

Aktionen der Offensive und der Defensive.

  1. Aktionen sind offensiv, wenn sie dazu bestimmt sind nichts als angreifend zu sein und sind defensiv, wenn sie dazu bestimmt sind nichts weiter als verteidigend zu sein.

Aktionen der Aufforderung oder der Einladung.

  1. Es gibt ebenfalls Aktionen der Aufforderung oder der Einladung, welches solche sind, die Angriffe des Gegners in einer Art und Weise leiten, die wir mit der Einladung vorgeben.

Aktionen der Erforschung

  1. Es gibt noch Aktionen der Erforschung und es sind diejenigen die unternommen werden um das Vorhaben des Gegners zu ermitteln.

Aktionen des Tempo

  1. Das Tempo, was das Fechten betrifft, ist der vorteilhafte Zeitpunkt, der ergriffen wird, wenn der Gegner viele Züge macht, sowohl offensive als auch defensive.

_____________________________

– 9 –

So wird eine Aktion ins Tempo durchgeführt, wenn sie den Gegner in dem Moment abfangen, in dem er seinen Säbel bewegt, um sie von einer Position zur anderen anzugreifen, führen sie einen Stoß im Ausfall aus; ebenso wenn er ihnen einen Sforzo mit seinem Säbel gibt.

ARTIKEL II.

Von der Mensur.

  1. Um eine der oben genannten Aktionen auszuführen, ist es notwendig die Mensur mit einem Blick zu erkennen.

Was die Mensur ist.

  1. Die Mensur ist der Abstand des Platzes, der von der Spitze unseres rechten Fußes bis zur Spitze des gleichen Fußes des Gegners reicht: und dieser Abstand muss so sein, dass sie mit der Spitze ihres Säbels im Ausfall treffend, die Brust des Gegners leicht berühren; Manchmal, bezieht man die Mensur statt der Brust auch auf den Unterarm, aber in der Regel wird die richtige Mensur in der ersten Weise berechnet; und sie erlangen das Verständnis durch Übung.

ARTIKEL III.

Von der Gefechtslinie.

  1. Die Gefechtslinie ist der Abstand der Fläche, der in einer geraden Linie zwischen der Spitze ihres rechten Fußes

_____________________________

– 10 –

und dem des gleichen Fußes ihres Gegners verläuft.

ARTIKEL IV.

Von der Angriffs- und Verteidigungslinie.

  1. Die Angriffslinien sind die direkten Linien zwischen der Schwäche ihres Säbels und den Bereichen am Körpers des Gegners; Diejenigen der Verteidigung sind die direkten Linien von der Stärke ihres Säbels und den Bereichen ihres Körpers; Z.B. wenn sie einen Stoß gegen ihren Gegner ausführen und die gleiche Parade haben. Sie werden sagen, dass sie mit der Schwäche ihres Säbels eine ihrer Angriffslinien passiert haben, und sie werden sagen, dass er mit der Stärke seines Säbels eine seiner Verteidigungslinien passiert hat. Und umgekehrt, wenn sie eine Parade gemacht haben, werden sie mit der Stärke ihres Säbels eine der Linien Ihrer Verteidigung passiert haben; und ihr Gegner hat einen Stoß angebracht, er wird sagen, dass er mit der Schwäche seines Säbels eine seiner Angriffslinien passiert hat.

ARTIKEL V.

Von den Bereichen des Körpers.

  1. Die Bereiche unseres Körpers sind vielfältig; und wir müssen sie alle genau kennen, um zu wissen, wie man sie mit unserem Säbel deckt und die Hiebe pariert, die unser Gegner auf uns richten wird. Zunächst gliedern sie sich in zwei Hauptbereiche,

_____________________________

– 11 –

nämlich die inneren Bereiche und die äußeren Bereiche; jeder von ihnen teilt sich dann in sechs Nebenbereiche(1).

Von den inneren Bereichen.

  1. Die inneren Bereiche sind jene Bereiche, die unsere Vorderseite oder unsere Linke darbietet (gemeint ist in Fechtstellung stehend).

Von den äußeren Bereichen.

  1. Die äußeren Bereiche sind jene, die unsere Rückseite oder unsere rechte darbieten. Das gilt für Fechter, die mit der rechten Hand fechten; Für diejenigen, die mit der linken Hand fechten, sind ihre inneren Bereiche in diesem Sinne ihre rechten; und ihre äußeren Bereiche ihre linken Bereiche.

Nebenbereiche der inneren Bereiche.

  1. Die Nebenbereiche der inneren Bereiche sind: innerer Kopf, inneres Gesicht, innere Bandoliere, innere Flanke, innerer Oberschenkel und innerer Unterschenkel.

Nebenbereiche der äußeren Bereiche.

  1. Wie Nummer 20, gilt dasselbe für die äußeren Nebenbereiche, das heißt: Äußerer Kopf, äußeres Gesicht, äußere Bandoliere, äußere Flanke, äußerer Oberschenkel und äußerer Unterschenkel.

(1)Unser Körper ist auch noch in hohe und tiefe Bereiche aufgeteilt. Die hohen Bereiche sind: Kopf, Gesicht und Bandoliere;Die tiefen Teile sind: Flanke, Oberschenkel und Unterschenkel; sowohl innen als auch außen.

_____________________________

DRITTER TEIL

ERSTE LEKTION

ARTIKEL I.

Von der Fechtstellung und ihrer Haltung.

N.°22. Die Fechtstellung ist die vorteilhafteste Haltung unseres Körpers, wie dies durch unseren Säbel und dessen Handschutz sichergestellt wird, und von der wir uns verteidigen und angreifen können, und unseren Gegner daran hindern uns anzugreifen, wenn er nicht unsere Säbel zuerst von der Angriffslinie wegbewegt.

Wie man sich in die Fechtstellung begibt.

  1. Wenn sie direkt vor ihrem Gegner stehen, stellen sie ihm ihre rechte Flanke mit den Fersen zusammen und der Spitze der Füße nach vorn gerichtet gegenüber. Die des rechten Fußes verläuft entlang der Richtungslinie so dass ihre Füße einen rechten Winkel bilden, halten sie ihre linke Hand an der Stärke der Scheide: Strecken sie den rechten Arm Richtung ihrer rechten Flanke, mit der Handfläche nach oben: Dann beugen sie den Unterarm und gehen dicht an ihrer Brust vorbei: Bringen Sie Ihre rechte Hand zum Griff des Säbels, indem Sie ihn mit derselben fest ergreifen: Halten sie ihren Daumen entlang der Rückseite des Griffs: Ziehen sie den Säbel aus der Scheide,

_____________________________

– 13 –

strecken sie den rechten Arm fast bis zu seiner gesamten Länge aus und den linken Unterarm bringen sie auf ihren Rücken entlang des Gürtels: Sich in Stellung legen; beugen sie den Oberschenkel, bringen sie den rechten Fuß 50 Zentimeter nach vorne, den Linken, mit der Spitze des gleichen Fußes drehen sie in Richtung, mit der Ferse im Verhältnis  des Zwischenraums des linken Fußes, mit dem Knie nach außen gebeugt, so dass das rechte Knie senkrecht zur Ferse des rechten Fußes steht, das linke Knie senkrecht zur Spitze des entsprechenden Fußes ausgerichtet, so dass dieses nach außen zeigt: Der Rumpf senkrecht über den beiden Hüften, Das Gewicht des Körpers mehr auf der linken Seite, um das rechte Bein mit erzielter Lebendigkeit frei zu haben, sowohl vorwärts als auch rückwärts; Der Kopf ohne Beeinträchtigung hoch: Die Augen auf unseren Gegner gerichtet, den Griff des Säbels mit der rechten Hand in der Höhe der Schulter haltend; und die Spitze des Säbels gerade richtung Stirn oder Augen des Gegners.

Verschiedene Haltungen von Stellungen.

  1. Es gibt vier Arten von Stellungen, nämlich Prima, Seconda, Terza, und Quarta.

Haltung in Prima.

  1. Um sich gut in die erste Haltung zu begeben, müssen sie die Haltung des Körpers wie in Nr.23, nachdem sie sich in die Haltung begeben haben, bringen sie die Faust in Richtung der linken Brust

_____________________________

– 14 –

und auf Höhe der Schulter, mit nach rechts gedrehten Nägeln, die Schneide des Säbels nach links, die Spitze desselben weist zur inneren Flanke des Gegners (siehe Fig. 1.a, tav. 1.a)

Haltung in Seconda.

  1. Halten sie die Haltung des Körpers wie oben, nachdem Sie sich in Stellung begeben haben, bringen sie die Faust nach rechts in Richtung der rechten Schulter und auf ihre Höhe, die Nägel zum Bogen gedreht, die Schneide des Säbels nach rechts, die Spitze zur äußeren Flanke des Gegners gerichtet. (siehe Fig. Nr. 2, Tav. 1.a)

Haltung in Terza.

  1. behalte deine Faust auf der gleichen Höhe, und in der gleichen Richtung an der rechten Schulter, wie in Nr. 26; die Schneide des Säbels nach rechts gedreht, die Spitze in Richtung und Höhe des linken Auges, entgegen des Gesichtes deines Gegners passierenden Blickes unter der Rückenschneide deines Säbels. (siehe Fig. Nr. 1, Tav. 2.a)

Haltung in Quarta.

  1. Diese andere Haltung, erfordert die Faust auf der Höhe und nach innen gedreht, mit den Nägeln nach oben, die Schneide des Säbels nach links gedreht, die Spitze nach oben und in Richtung des rechten Auges, ihr Blick der unter der Rückenschneide deines Säbels hindurch läuft, wie in Nr.27. (siehe Fig. Nr.27, tav. 2.a)

_____________________________

– 15 –

Von der Falschen Stellung.

  1. Es gibt Fechter, die andere Haltungen nutzen, die ich Falsche Stellung nenne. Es sind einige gedreht in Stellung einen Assalto machend, mit der Faust auf der Höhe der Krawatte, mit dem Ellenbogen gebeugt, mit der Faust in Richtung der rechten Schulter, mit dem Säbel schräg, mit der Spitze gedreht nach links, und der schneide nach oben, mit dem rechten Fuß näher als 50 Zentimeter zum linken, und indem sie ihrer linken Flanke zur rechten des Gegners gegenüber stellen. Die Haltungen hat keinen anderen Zweck, dass man einen Stoß des Gegners ausweichen kann, ohne den Vorteil, dass man angreifen kann; Deshalb werde ich keinen anderen Vorschlag machen als sie zu warnen, wenn sie einen von diesen gegenüber stehen, die sich dieser Falschen Stellung bedienen, müssen sie sich nicht fürchten; Achten Sie stattdessen auf seine Bewegungen und nähern Sie sich ihm mit kleinen Schritten, um ihn anzugreifen; Und in dem Fall, dass er auf sie zuspringt, seinen rechten Fuß in perfekter Stellung, arretiere ihn mit der Spitze ihres Säbels unter seinen rechten Arm richtend; Oder versuchen sie einen Angriff mit einem Fendente ins Tempo zu schlagen; entweichen sie mit ihrem rechten Bein nach hinten, wie in Nr. 45, Ich warne sie erneut, wenn sie sich mit kleinen Schritten bewegend angreifen wollen, müssen sie ihren rechten Arm strecken die Spitze des Säbels auf seine Flanke gerichtet;

_____________________________

– 16 –

Wenn er mit tiefer Quarta pariert, dann bringen sie mit der Spitze einen Stoß über seinen Säbel in Terza oder einen Fendente zum Kopf; Wenn sie sich trauen, ihren Gegner ohne die notwendige Vorsichtsmaßnahmen einen Angriff im Ausfall beizubringen, können sie ihren linken Fuß mit Elan nach hinten setzen und einen Angriff ins Tempo bringen. Alle diese Ermahnungen können auch als Maßnahme für diejenigen dienen, die diese Falsche Guardia nutzen wollen.

ARTIKEL II.

Von den Gangarten.

  1. Bringe die in Stellung und marschiere indem sie Schritte vor oder zurück machen, sie müssen sich immer an entlang der Richtungslinie halten; sowohl vorwärts, als auch rückwärts, und weiterhin in ihrer Haltung der perfekten Stellung. Die Länge des Schrittes, muss normalerweise 50 Zentimeter lang sein, sowohl vorwärts marschierend, als auch rückwärts weichend, mit der Ausnahme, sie anzupassen, wenn es die Situation erfordert(1).

Vorwärts marschieren.

  1. Marsch vorwärts mit dem rechten Fuß vor und folgen mit dem Linken in gleicher Entfernung.

(1) Fechtschritt

_____________________________

– 17 –

Zurück weichen.

  1. Zurück weichen mit dem linken Fuß, folgen in gleicher Entfernung mit dem Rechten.

Schritt nach rechts

  1. Marsch mit dem rechten Fuß nach rechts und folge hinten mit dem Linken in gleichem Abstand.

Schritt nach Links

  1. Marsch nach links mit dem linken Fuß und folge vorne mit dem Rechten im gleichen Abstand.

Marsch vorwärts mit kreuzenden Beinen.

  1. Beginnen sie mit dem linken Fuß, bringen sie ihn vor den rechten, dann bewegen sie den rechten Fuß vor den Linken, klopfen sie leicht auf den Boden.

Zurückweichen mit Kreuzen der Beine.

  1. Beginnen sie mit dem rechten Fuß, bringen sie ihn hinter den linken auf den Boden und bewegen sie den Linken wieder hinter den Rechten.

ARTIKEL III:

Drehen der Vorderseite nach rechts, links und hinten.

  1. Um sich überall hin zu drehen, drehen sie immer auf dem Absatz des rechten Fußes. Diese Bewegung ist notwendig wie jede andere auch, um bereit zu sein Angriffe zu parieren, die ihr Gegner sowohl vor dir als auch von deiner Seite ausführt.

_____________________________

– 18 –

Drehung mit der Vorderseite nach rechts.

  1. Drehen sie auf dem Absatz des rechten Fußes, nach rechts gerichtet. Bringen sie den linken Fuß hinter den Rechten.

Drehung mit der vorderseite nach links.

  1. Drehen sie auf dem Absatz des rechten Fußes, nach links gerichtet. Bringen sie den linken Fuß hinter den Rechten.

Drehung mit der Vorderseite rechts herum nach hinten.

  1. Drehen sie auf dem Absatz des rechten Fußes, nach rechts, die Vorderseite nach hinten, nach rechts, bringen sie den linken Fuß hinter den Rechten.

Drehung mit der Vorderseite links herum nach hinten.

  1. Drehen sie auf dem Absatz des rechten Fußes, nach links, die Vorderseite nach hinten, nach links, bringen sie den linken Fuß hinter den Rechten.

ARTIKEL IV.

Sprung vor, zurück, nach rechts und nach links.

  1. Es ist auch notwendig zu wissen mit welchen man sowohl vor, zurück, wie nach rechts und nach links, springt, um schneller in der Bewegung zu sein.

Sprung vorwärts.

  1. Springen sie den linken Fuß vor den Rechten bringend, gleichzeitig überholt der Rechte den Linken.

_____________________________

– 19 –

Sprung rückwärts.

  1. Springen sie den rechten Fuß hinter den Linken bringend, gleichzeitig überholt der Linke den Rechten.

Sprung nach rechts.

  1. Springen sie mit dem rechten Fuß seitwärts nach rechts, die Vorderseite nach links, mit dem linken Fuß folgend hinter den Rechten.

Sprung nach links.

  1. Springen sie mit dem linken Fuß seitwärts nach links, die Vorderseite nach rechts, mit dem rechten Fuß folgend vor den Linken.

ARTIKEL V.

Vom Ausweichen des rechten Beines.

  1. Das ist nicht nur nützlich sondern auch zwingend nötig. Entziehe das rechte Bein von Ort und Zeit hinter das Linke. Erstens, um den Körper unten aus der Mensur zu entziehen; Zweitens um dich von den Angriffen deines Gegners zu entziehen ohne mit ihrem Säbel parieren zu müssen; Drittens, um gleichzeitig deine Schläge ins Tempo zu schlagen.

Ausweichen des rechten Beines nach Hinten

  1. Bringen sie ihren rechten Fuß mit Elan 50 Zentimeter hinter den Linken, die Spitze leicht auf den Boden legend, das Gewicht des Körpers unterstützend mit dem rechten Bein,

_____________________________

– 20 –

mit gestrecktem Knie und nach vorne geneigtem Oberkörper, mit dem Bauch nach hinten (siehe Fig. Nr. 2 Tav. 7).

Ausweichen des rechten Beines mit der Vorderseite nach rechts.

  1. Haben sie die Vorderseite rechts, wie Nr. 38, bringe im selben Tempo den rechten Fuß 50 Zentimeter hinter den Linken wie Nr. 48.

Ausweichen des rechten Beines mit der Vorderseite nach links.

  1. Haben sie die Vorderseite links, wie Nr. 39, bringe im selben Tempo den rechten Fuß 50 Zentimeter hinter den Linken wie Nr. 48.(1)

ARTIKEL VI.

Vollständiges Vorbiegen und Aufstehen in die Stellung.

  1. Vor dem  vollständigen Vorbiegen, müssen sie sicher sein, dass sie in Mensur sind wie Nr. 14.

Halber Ausfall(2).

  1. Biegen sie das rechte Knie nach vorne, bis es senkrecht über der Spitze des rechten Fußes steht, strecke gleichzeitig das linke Bein auf seine gesamte Länge.

(1)Von Zeit zu Zeit werden sie ihren rechten Fuß leicht auf den Boden aufschlagen, um die Schüler daran zu gewöhnen, das Gewicht ihres Körpers auf der linken Seite zu halten, wie bei Nummer 23; um das rechte Bein frei zu haben, damit sie es tragen können, wie sie wollen, sowohl vorwärts als auch rückwärts.
(2) oder halben vollständiges Vorbiegen

_____________________________

– 21 –

Zurückziehen des Körpers.

  1. Biegen sie ihr linkes Knie nach außen, bis es senkrecht zur Spitze des linken Fußes steht, das rechte Bein auf auf seine gesamte Länge gestreckt. Bringe das Gewicht des Körpers vollständig auf die linke Seite mit dem Oberkörper hinten; Und dann kehre in Stellung zurück, bringe das Gewicht des Körpers auf beide Beine, mit dem rechten Fuß leicht auf den Boden schlagend.

Vollständiges Vorbiegen.

  1. Schreite mit dem rechten Fuß 50 Zentimeter vor, zur gleichen Zeit strecken sie ihr linkes Knie, trage den Oberkörper vorwärts, mit dem Gewicht des Körpers auf dem rechten Bein: die rechte Brust ist senkrecht mit dem rechten Knie, und dasselbe Knie steht senkrecht zum Absatz dieser Seite, den linken Fuß auf dem Boden aufliegend, den rechten Arm auf seine gesamte Länge(1) mit der Faust auf der Höhe des Kopfes ausstreckend (siehe Fig. 4, tav.7).

Aufstehen in Stellung.

  1. Die Kraft kommt vom rechten Fuß, bingen sie diesen Fuß 50 Zentimeter zurück, 50 Zentimeter vor den Linken auf den Boden aufsetzend wie Nr. 23, leicht auf den Boden schlagend, die perfekte Haltung in Stellung einnehmend:

(1) Auch beim halben Ausfall, muss der rechte Arm auf seine vollständige Länge gestreckt werden und mit erhobener Faust auf der Höhe des Kopfes.

_____________________________

– 22 –

Letztlich bewegt sich der linke Unterarm während des Kampfes nie von unserem Rücken.

Ermahnung.

  1. Allgemeine Regel, dass man beim vorwärts Marschieren, beim Zurückweichen, beim halben Ausfall, und im Ausfall, die Spitze des rechten Fußes  muss immer auf die rechte Flanke des Gegners gerichtet bleiben, und zwar auf der Richtung, der beschritten werden muss. Und wenn sie von von ihrem Gegner angegriffen werden, von vorne; von rechts oder von links, dieselbe Spitze ihres rechten Fußes, werden sie in die neue Richtung wenden.

________________________

 

VIERTER TEIL

ZWEITER ABSCHNITT.

ARTIKEL I.

Von den Angriffen mit dem Säbel.

  1. Die Angriffe mit dem Säbel werden mit der Spitze, der Schneide und als gerade Stoß und in Cavation ausgeführt.

Vom Geraden Stoß

  1. Der gerade Stoß ist jener Stoß im Ausfall, die richtige Position, in der sie mit dem Säbel angreifen. Zum Beispiel, in der dritten Stellung angebunden, und unser Gegner, wenig vorsichtig oder versehentlich in schlechte Stellung begeben wird in dieser Haltung des Angriffs entdeckt, bringen sie einen Angriff mit der Spitze oder er Schneide in die eben jene dritte Stellung für einen geraden Stoß; und so führt man aus anderen Stellungen aus, wenn der Gegner sich in schlechter Stellung befindet erkenne die Stelle die du anbinden.

Von der Cavation.

  1. Die Cavationen sind jene Aktionen, die ausgeführt werden, wenn man den Säbel von einer Angriffsposition in eine Andere führt, eine Finte Ausführt oder einen Stoß im Ausfall ausführt.

_____________________________

– 24 –

Zum Beispiel, angebunden mit steiler Spitze, und sie wollen die Angriffsposition wechseln, dieses Wechseln kann auf zwei Arten erfolgen: Erstens beugen sie ihren rechten Unterarm, den Säbel mit der Faust auf die Höhe der Stirn hebend, die Schwäche desselben geht schnell über der Spitze des gegnerischen Säbels vorbei. Zweitens: senken sie die Spitze ihres Säbels, schnell vorbeigehend unter der Stärke des feindlichen Säbels. Wird mit gesenkter Spitze angegriffen, geht die Spitze schnell über die Stärke des gegnerischen Säbels, und bringen auf diese Art den Stoß im Ausfall, das wird der feste Stoß in Cavation.

ARTIKEL II.

Die Bezeichnung der Angriffe des Säbels.

  1. Es gibt fünf Angriffe mit dem Säbel: 1. Die Spitze; 2. Der Schnitt des inneren Rovescio Fendente; 3. Der Schnitt des äußeren Rovescio  Fendente; 4. Der Schnitt des inneren Rovescio Montante; 5. Der Schnitt des äußeren Rovescio Montante(1).

Alle oben genannten Angriffe mit der Schneide, wenn sie mit umkippendem Säbels ausgeführt werden, sind ganze Hiebe. Wenn sie mit Cavation ausgeführt werden, sind sie halbe Hiebe. Um sie infolgedessen von den ganzen Hieben zu unterscheiden, anstatt sie Rovesci Fendenti zu nennen; Sind lediglich benannt mit dem Namen Fendente, (so genannte halbe Hiebe), weil sie mit Cavation ausgeführt werden ohne umkippen des Säbels wie es bei ganzen Hieben gemacht wird.

(1) oder gerade Montante.

_____________________________

– 25 –

Daher leitet sich der Name Innenseite und Außenseite ab. Die Angriffe des Säbels mit der Schneide, werden benannt mit den Adjektivbezeichnungen innen und außen, weil diese ausgeführt werden beginnend den Säbel von unserer Stelle, entweder innen oder außen, und weshalb noch geführt werden zu jenen Stellen des Gegners, von dem sie den Namen haben. Zum Beispiel; Um den inneren Rovescio zu schlagen drehen sie den Säbel zu ihrer Linken, ihrer inneren Seite und führen ihn auf die linke Seite des Gegners seinen inneren Seite; deshalb trägt er den Namen innerer Rovescio. Um einen äußeren Rovescio auszuführen, drehen sie ihren Säbel zu ihrer rechten Seite, ihrer äußeren Seite und führen ihn zur rechten Seite des Gegners, seiner äußeren Seite; Deshalb wird der Rovescio äußerer Fendente Rovescio genannt. Dasselbe gilt für die halben Hiebe: Sie werden innerer Fendente oder äußere Fendente genannt(1). Die Montanti tragen den gleichen Namen, weil sie beginnen mit dem Drehen des Säbels zur jener Seite, von dem sie ihren Namen nehmen, obwohl sie aufsteigend die gegenüberliegende Seite verletzen.

ARTIKEL III.

Wohin die Angriffe mit der Spitze geführt werden.

  1. die Angriffe mit der Spitze werden immer zur Brust und in die Flanke des Gegners geführt,

(1) der äußere Rovescio wird auch dritto Fendente oder Mandritto genannt.

_____________________________

– 26 –

Sowohl auf die innere Seite als auch auf die äußere Seite.

Wohin die Rovescio Fendente geführt werden.

  1. Die inneren Rovescio werden zum Kopf, zum Gesicht, zur Bandoliere, zur Flanke, zum Oberschenkel, zum Unterschenkel und zum Unterarm der inneren Seite des Gegners geführt.

Die äußeren Rovescio werden auf die gleichen Stellen geführt nur auf der äußeren Seite.

Wohin die Rovescio Montante geführt werden.

  1. Die inneren Rovescio Montante werden von der äußeren Flanke, zur inneren Schulter des Gegners geführt, sowie unter den äußeren Unterarm des Gegners;

Die äußeren Rovescio Montante werden von der inneren Flanke zur äußeren Schulter des Gegners geführt; sowie unter den inneren Unterarm.

Wohin die Halben Hiebe geführt werden.

  1. Die halben Fendente Hiebe werden sowohl innen als auch außen geführt wie die Rovescio.

Ermahnung.

  1. Die inneren Rovescio Fendente und die inneren Halben Fendente Hiebe sind immer vom Kopf zu jedem der inneren Stellen des Gegners gerichtet; Sodass wenn die Ausführung beendet ist, ihr Säbel mit der Schneide nach links gedreht sein muss, weniger für den Kopf und die Bandoliere, die schräg zum Boden nach links gerichtet werden soll.

Der äußere Rovescio Fendente und die äußeren halben Fendente Hiebe, sind immer vom Kopf zu jeder anderen äußeren Stelle des Gegners gerichtet;

_____________________________

– 27 –

Sodass wenn unsere Ausführung beendet ist, der Säbel mit der Schneide nach rechts gedreht sein muss, weniger allerdings für den Kopf und die Bandoliere; In diesem Fall muss er schräg rechts zum Boden gedreht sein. Es ist daher selbstverständlich, wenn sie ihren Säbel bewegen um einen Hieb zu führen, geschwungen von links nach rechts, werden sie sagen, dass sie einen inneren Hieb geführt haben; Wenn die Bewegung von rechts nach links schwingt, werden sie sagen, dass sie einen äußeren Hieb geführt haben, sowohl Fendente als auch Montante.

Von den Molinellos

  1. Diese Handhabe des Säbels wird Molinello genannt, weil sie mit inneren und äußeren Rovescio ausgeführt wird, ein gefolgt vom anderen (ein Molinello), welche bezeichnet werden als Molinelli Fendente, Molinelli Montanti und Molinelli im Rundlauf.

ARTIKEL IV.

Wie man Angriffe mit der Spitze und Schneide ausführt.

  1. Die Angriffe mit der Spitze werden ausgeführt mit auf seine gesamte Länge gestrecktem rechten Arm bringt die Spitze des Säbels auf die Brust oder in die Flanke des Gegners, behalten sie ihre Haltung bei führen sie ihren Stoß im Ausfall aus, halten sie

den Säbel so mit der Faust in Opposition zum gegnerischen Säbel, um gegen Angriffe ins Tempo abgesichert zu sein.

_____________________________

– 28 –

Angriff mit der Spitze in Vierter Haltung.

  1. In der Vierten angebunden, um einen Angriff mit der Spitze in gleicher Haltung zu führen, müssen sie den rechten Arm auf seine gesamte Länge ausgestreckt haben wie in Nr. 48, die Spitze des Säbels zur inneren Bandoliere führend, unter Beibehaltung der Haltung und der Faust in der Vierten, heben sie die Gleiche auf die Höhe des Kopfes, lehnen sie den gleichen gegen die rechte Schulter: mehr noch ihr Blick muss an der Außenseite deiner Faust entlanggehen, die Schneide des Säbels wird nach schräg oben links gedreht, gegen jene des gegnerischen Säbels.

Ein anderer aus der Haltung der Dritten.

  1. Angebunden in der Dritten Haltung, um auszuführen einen Stoß, die Faust in der gleichen Haltung, müssen sie den rechten Arm strecken wie in Nr. 69, führen sie den Angriff mit der Spitze zur Brust an der äußeren Bandoliere in der dritten Haltung mit der Schneide des Säbels hoch gedreht schräg nach rechts in Opposition zum Säbel des Gegners, bleibt die Faust in der Dritten in Richtung der Schulter, heben heben sie sie auf die Höhe des Kopfes, lehnen sie den gleichen gegen die rechte Schulter, senken sie ihren Blick bis er unter der Faust an der Innenseite derselben vorbei geht.

Ein Anderer Angriff mit der Spitze aus der Zweiten Position.

  1. Um diesen Stoß gut auszuführen, müssen sie

_____________________________

– 29 –

Ihren rechten Arm auf seine gesamte Länge ausstrecken, führen sie die Spitze des Säbels in die äußere Flanke des Gegners in derselben Haltung der Zweiten, mit der Schneide gedreht schräg nach oben rechts gedreht, opponiert gegen jene des gegnerischen Säbels, die Faust gehoben auf die Höhe des Kopfes, dieser gelehnt gegen die Schulter wie Nr. 69.

Ein anderer Angriff mit der Spitze in Erster Haltung.

  1. führe einen Stoß mit der Faust in der ersten Haltung, um einen Angriff in der gleichen Haltung zu machen, müssen sie die Haltung der Faust und des Säbel in Erster halten, mit der Schneide schräg nach links oben gedreht, und der Faust  auf der Höhe des Kopfes in Richtung der linken Schulter; der Kopf gelehnt gegen die rechte Schulter, den Blick unter der Faust, die den Säbel hält vorbei gehend.

Ein anderer Angriff mit der Spitze unter den Arm des Gegners.

  1. Anbinden mit steiler Spitze, dass heißt in Dritter oder Vierter, um diesen Angriff mit der Spitze auszuführen, müssen sie die Spitze ihres Säbels schnell unter der Stärke des gegnerischen Säbels senken, mit der Schneide hoch gedreht, führen sie die Spitze unter den rechten Arm des Gegners, senken sie den Kopf tief gegen den rechten Arm gelehnt mit der Faust in Zweiter, auf Höhe des Kopfes,

_____________________________

– 30 –

Und lehnen mehr nach rechts oder nach links, in Zweiter wegen Fendente, die der Gegner ihnen an hohe Stellen beibringen könnte; um gegen dieselben sicher zu sein.

ARTIKEL FÜNF.

Innere Rovescio Fendente.

  1. Der innere Rovescio wird ausgeführt aus der Erst, der Zweiten und der Dritten Haltung;

Aus der Vierten Haltung kann dieser Rovescio nicht ausgeführt werden ohne die Faust in eine andere besagte Haltung zu drehen.

Aus der Dritten Haltung.

  1. um einen inneren Rovescio Fendente auszuführen, muss die Spitze des Säbels ein wenig nach links gesenkt, gleichermaßen gekippt der Säbel nach rechts, führen sie den Fendente zu allen inneren Stellen des Gegners (1) die Faust bleibt in vierter Haltung.

Aus der ersten und zweiten Haltung.

  1. Aus diesen beiden Haltungen, die von Natur aus die Spitze des Säbels verhangen haben, werden die inneren Rovescio Fendente ausgeführt, sie müssen nur ihre Faust in Erste drehen, wenn sie es noch nicht haben, schwingen sie ihren Säbel von links rechts einen Fendente führend wie in Nr. 75. Die Faust bleibt nach der Ausführung in Vierter Haltung.

(1) Er kann gegen hohe Stellen, wie gegen tiefe Stellen, sowie den Unterarm gerichtet werden.

_____________________________

– 31 –

Äußerer Rovescio Fendente.

  1. Diese äußeren Rovescio Fendente werden immer aus der vierten Haltung ausgeführt, aus den anderen Haltungen können sie nicht ausgeführt werden, ohne die Faust zuerst in die Vierte zu drehen.

Aus der Vierten Haltung.

  1. Aus dieser vierten Haltung, um einen äußeren Fendente auszuführen musst du, die Spitze deines Säbels ein wenig senken und nach rechts drehen, schwinge den gleichen von rechts nach links, führe den Fendente zu den äußeren Stellen des Gegners, wenn die Handlung beendet ist, befindet sich ihre Faust in der Haltung Dritten in Zweiter.

Innere Rovescio Montante.

  1. zum ausführen dieser inneren Rovescio Montante müssen sie ihre Faust in Vierte drehen, wenn sie es nicht schon war, heben sie die Spitze des Säbels senkrecht nach links drehen sie die Faust mit den Fingernägeln gegen ihr inneres Gesicht; Die Schneide wird sich nach hinten drehen, senken sie die Spitze des Säbels auch nach hinten, schwingen denselben sodass er von der rechten Flanke zur linken Schulter des Gegners aufsteigt, sodass ihre Faust nach der Beendigung dieser Handlung auf der Höhe des Kopfes bleibt mit den Fingernägeln gedreht nach rechts in Erste in Zweite.

Äußerer Rovescio Montante, oder Mandritto.

  1. Um diese anderen äußeren Montante auszuführen, müssen sie

_____________________________

– 32 –

Die Faust in Dritte drehen, wenn sie es nicht schon war, haben sie die Spitze des Säbels senkrecht zu ihrer Rechten, mit der Faust gedreht, mit den Fingernägeln nach vorn, senken sie die Spitze nach hinten rechts, schwingen sie den Säbel, aufsteigend von der linken Flanke zur rechten Schulter des Gegners, sodass ihre Faust nach der Beendigung dieser Handlung auf der Höhe des Kopfes bleibt mit den Fingernägeln gedreht nach oben in Vierter Haltung.

Rovescio Molinello Fendente zum Kopf.

  1. Um einen Rovescio Fendente als Molinello auszuführen, müssen sie nachdem sie einen inneren Rovescio zum Kopf ausgeführt haben, die Faust in die Vierte drehen, einen weiteren äußeren Rovescio ausführen, so fort setzend einen nach dem anderen als Molinello.

Diese Molinellos haben auch gleichen Zweck zum Gesicht und zur Bandoliere.

Rovescio mit Rundlauf als Molinello oder Traccheggio.

  1. Um diesen Rovescio mit Rundlauf als Molinello auszuführen, müssen sie nachdem sie einen horizontalen inneren Rovescio zum Gesicht ausgeführt haben, machen sie sofort einen Anderen inneren Horizontalen in gleicher Weise zur auch zum inneren Gesicht und dann führen einen Dritten in die gleiche Richtung, drehen im gleichen Tempo ihren Absatz nach links, auf diese Art beendet drei oder vier Rovescio als horizontales Molinello zum inneren Gesicht, müssen sie sich zurück wiederfinden von links gedreht; Dann dreht ihre Faust in die Vierte schlagen äußere Molinello als horizontales Rovescio Molinello zum äußeren Gesicht;

_____________________________

– 33 –

Auf dem Absatz nach rechts so, dass wenn die Handlung beendet ist, sie wieder von rechts zurückgekommen sind. Führen sie dies mit drei oder vier inneren Rovescio drehend nach links fort und ebenso viele äußere gedreht nach rechts, müssen sie mit ihrem Säbel einen Kreis aus Molinellos mit Rundläufen bilden, damit sie ihre gesammte Umgebung verteidigen können; Aber das muss so schnell gehen, dass sie ihren Säbel nicht loslassen: Keine Möglichkeit getroffen zu werden, selbst wenn sie von mehr als einen Gegner angegriffen werden.

Rovescio Montanti als Molinello.

  1. Diese anderen Rovescios als Montante Molinello werden continuierlich ausgeführt indem man den Säbel kippt dann von rechts nach links und nun von links nach rechts die Montante Molinellos aufsteigen lässt (1).

(1) Alle diese Übungen und Molinello, dienen sehr gut für eine schnelle Beweglichkeit der Faust.

ARTIKEL IV.

Halbe Fendente Hiebe.

Halbe Fendente Hiebe aus der Dritten Stellung.

  1. Angebunden in dritten Haltung, um

_____________________________

– 34 –

diesen inneren Fendente auszuführen, heben sie den Säbel mit der Faust auf die Höhe der Stirn, führen sie in Vierte, schnell über den gegnerischen Säbel vorbei, führen den Fendente zu den inneren Bereichen, mit der Faust in Vierter; Wenn dann aus der oben genannten Haltung oder auch der Dritten, wollen sie einen Fendente zu allen unteren äußeren Stellen führen, wo der Gegner auch geöffnet ist, dann senken sie den Säbel und führen einen Fendente mit der Faust rein in Zweiter, immer mit der Faust halten sie immer die Opposition zum gegnerischen Säbel.

Halber Fendente Hieb aus der Stellung der Vierten.

  1. Aus dieser Haltung der Vierten, um einen äußeren Fendente auszuführen, müssen sie den Säbel mit der Faust auf die Höhe der Stirn heben, in Dritte über die Spitze des gegnerischen Säbels  vorbeiführen, den Fendente in Dritter führen, bringen sie ihn zu alle äußere Bereiche. Aus dieser gleichen Haltung, der Vierten, bringen auch einen Fendente zu den tiefen Bereichen, senken sie den Säbel halten in diesem Fall die Haust in der Position der Vierten.

Halbe Fendente Hiebe aus der Stellung der Ersten und der Zweiten.

  1. Aus diesen zwei Haltungen, zum ausführen eines Halben Fendente Hiebes müssen sie die Spitze des Säbels schnell über die Stärke des gegnerischen Säbels heben, führen sie den Fendente zu hohen Bereichen, sowohl innere als auch äußere, immer versuchend die Opposition mit ihrer Faust zum Säbel des Gegners zu halten.

_____________________________

– 35 –

Halber Fendente Hieb, angreifend die Rückschneide des Säbels aus der Dritten Stellung.

  1. Angebunden in dritten Haltung, um diesen Angriff mit der Rückschneide des Säbels auszuführen, müssen sie die Spitze ihres Säbels senken, schnell unter der Stärke des gegnerischen vorbeiführen, mit innerem Elan brechen, schlagen mit der Spitze unserer Rückschneide auf jene des Säbels des Gegners, indem sie von der äußeren Angriffslinie zu unserer inneren Seite wegleiten, und bringen mit Ausfall einen äußeren Fendente zum Gesicht des Gegners oder in die äußere Flanke.

Ein andere Halber Hieb angreifend die Rückenschneides des Säbels aus der Vierten Stellung.

  1. Aus der Vierten Haltung, der Angriff der Rückschneide wird ausgeführt wie in Nr. 88, wechsle den Säbel nach außen und schlage plötzlich mit der Spitze die Rückschneide des gegnerischen Säbels, mit unserer Rückschneide, indem sie außen nach unserer rechten weggeschoben wird, führe mit Geschwindigkeit einen Fendente zum inneren Gesicht des Gegners oder in die innere Flanke(1).

Ermahnung.

  1. Alle Angriffe, sowohl mit der Spitze als auch mit der Schneide, können gebracht werden mit festem Fuß, einen halben Ausfall ausführend, zu Beginn des Ausfalls oder verharrend im Ausfall,

(1) Diese Angriffe des Säbels mit der Rückenschneide werden auch Vertreiben des Säbels mit der Rückenschneiden genannt.

_____________________________

– 36 –

Sich zurück erhebend in Stellung, während des Entziehens des rechten Beines nach hinten, im Marsch vorwärts, im Zurückweichen, abhängig vom Fall und den Kombinationen des Spiels, in dem sie sich gerade befinden. Die halben Hiebe werden entgegen der vollen Hiebe  praktischer ausgeführt, bei Bindungen und bei fintierten Angriffen. Die vollen Hiebe werden praktischer ausgeführt mehr in der Riposte, nachdem sie eine beliebige Parade durchgeführt haben. Wenn Sie anbinden oder Finten machen um den Gegner anzugreifen, müssen sie höchste Aufmerksamkeit haben, immer ein Auge auf den gegnerischen Säbel haben, um Stopangriffe zu vermeiden sowohl mit der Spitze, als auch mit der Schneide, um in diesem Fall schnell bereit zu sein, zuerst im Ausfall schlagen;Und in dem Fall, dass sie es bemerkt haben, bereit zu sein, einen Angriff im Ausfall zu bringen, müssen sie mit Schnelligkeit ihren Säbel von der Angriffslinie zurückziehen und sofort bringen die Verteidigung für den genannten Angriff, den ihr Gegner im Tempo gegen sie anbringt. Sie müssen auch wissen, dass bei unseren Angriffen mit der Schneide im Ausfall, dürfen sie nicht zu weit von der Angriffslinie entfernen, für eine schnelle Ausführung bringen sie ihren Säbel auf die Linie der Verteidigung; Das Wichtigste; denn wenn der Säbel mit Schwung zu weit nach außen von der Angriffslinie herausgebracht wird, zu diesem Zweck, zusätzlich zur Verschleierung, werden sie viel Zeit darauf verwenden sich zurückzuziehen in jene Verteidigung zum ausführen ihrer Paraden (Siehe Fig. Nr. 1, Tafel 7, für die Parade in Erster ausgeführt einen Ausfall machend, im Tempo des Gegners ausweichen, während er einen Fendente zum Kopf im Tempo schlägt.)

_____________________________

FÜNFTER TEIL

DRITTE LEKTION

ARTIKEL I.

Von den Paraden.

  1. Wir müssen uns verteidigen; vor unserem Gegner, es ist notwendig zu wissen wie die Paraden mit dem Säbel geformt werden, welche vier sind; Nämlich die Erste Parade, die Zweite, die Dritte, und die Vierte, und sie werden auf zwei Arten ausgeführt; nämlich einfach, und Contro. Mit diesen vier Paraden gut ausgeführt, und angepasster Haltung der rechten Faust, angehoben oder abgesenkt, abhängig von den Angriffen, die vom Gegner auf dich geführt werden, werden sie sich gegen alle verteidigen.

Von den Einfachen Paraden.

  1. Diese einfachen Paraden werden ausgeführt indem sie einfach die Schneide ihres Säbels gegen jene des gegnerischen Säbels drehen.

Von den Controparaden

  1. Die Controparaden werden auf zwei Arten ausgeführt: Erstens, indem sie die Spitze des Säbels absenken, unter der Stärke des gegnerischen Säbels vorbei, auf die gegenüberliegende Seite gehend, wie in den Umgehungen;

Zweitens indem sie die Faust auf Höhe der Stirn heben, den Säbel

_____________________________

– 38 –

über die Spitze des Säbels des Gegners vorbei kommen lassen, auf die gegenüberliegende Seite ihrer Bindung, wie in Nr. 59.

Ermahnung zu diesen Paraden.

  1. Alle Paraden, soweit es möglich ist, müssen gemacht werden mit der Stärke des Säbels; und mit der Schneide derselben, weil es sehr nachteilig wäre, die Faust und den Unterarm sind, auf der Seite der Rückenschneide vollkommen ungedeckt, und die Klinge des Säbels würde in zwei Teile zerbrechen, wenn pariert mit der Fläche desselben, wie in angegeben in Absatz Nr. 5, nicht genug diesen Widerstand genug haben. Darüber hinaus müssen sie haben Ermahnung immer mit dem Säbel vor und außerhalb der zu verteidigenden Bereiche zu sein, von etwa 50 Zentimetern.

Welche die auszuführenden Paraden für jeden Teil des Körpers sind.

  1. Die Erste Parade wird ausgeführt für den Kopf, das Gesicht, die Bandoliere, Flanke, den Oberschenkel und den Unterschenkel auf der Innenseite:

Die Zweite Parade wird ausgeführt für die Flanke, den Oberschenkel und den Unterschenkel auf der Außenseite:

Die Dritte Parade für das Gesicht und die Bandoliere außen, und auch für den Kopf bei Halben Hieben:

Die Vierte Parade für den Kopf, das Gesicht, die Bandoliere innen, sowie bei Steigenden (Tiefe Vierte).

ARTICOLO II.

Abstammung der Namen der Paraden.

  1. Die Namen der verschiedenen Paraden stammen vom Ziehen des Säbels, der gerade aus der Scheide gezogen wird eine Haltung bildet,

_____________________________

– 39 –

die wir die Erste Haltung nennen oder Erste Parade. Daraus leiten sich alle anderen ab.

Bildung der Ersten Parade.

  1. Für die Erste Parade für den Kopf, muss der Säbel quer vor die Stirn in Hohe des Kopfes, mit der Schneide nach oben, die Spitze nach links gedreht, die Faust nach rechts, senkrecht zum,  Ellenbogen, der auf der Höhe der Schulter sein muss, der Blick fällt unter der Rückenschneide hindurch (siehe Figur Nr. 1 Tafel 3).

Die andere Erste für das Gesicht und die Bandoliere innen.

  1. Diese Paraden erfordern es den rechten Arm ein wenig gebeugt zu haben, die Faust vor der Stirn auf der Höhe dergleichen, der Blick geht unter der Faust und unter der Rückenschneide des Säbels, die Schneide desselben gedreht nach links, die Spitze tief in Richtung der Flanke des Gegners (siehe Figur 2 Tafel. 3).

Das Gleiche für die innere Flanke.

  1. Für diese Parade, behalten sie die gleiche Haltung, wie für die Bandoliere, nur die rechte Faust abgesenkt bis auf die Höhe des Kinns und der Blick geht über die Faust.

Eine Andere für den inneren Oberschenkel.

  1. Sie ist die gleiche wie jene für die innere Flanke, nur die Faust auf die Höhe der Magengrube gesenkt.

_____________________________

– 40 –

Eine andere Erste für den Unterschenkel.

  1. Für das innere Bein ist es das gleiche wie oben, durch absenken des Säbels bis die Spitze den Boden leicht berührt (1).

Zweite Parade für die äußere Flanke.

  1. Für diese Parade ist es nötig, dass der Säbel gedreht ist mit der Schneide nach rechts und rechts von der äußeren Flanke mit dem Arm ein wenig gebogen, die Faust auf der Höhe des Kinns, die Spitze in Richtung der äußeren Flanke des Gegners (siehe Figur Nr. 2 Tafel 1).

Eine andere Zweite für den inneren Oberschenkel.

  1. Sie ist die gleiche wie jene der äußeren Flanke, mit abgesenkter Faust auf die Höhe der Magengrube.

Die gleiche Zweite Parade für den äußere Unterschenkel.

  1. In der gleichen Haltung, abgesenken der Faust, bis die Spitze des Säbels den Boden ein wenig berührt oder sich dem Gleichen nähert.

(1) N.B. um die Erste Parade zu bilden, ist es nötig die Schneide des Säbels nach links zu drehen, die Spitze tief gegen die Erde in Richtung der inneren Flanke des Gegners, mit Ausnahme für den Kopf, in diesem Fall muss man den Säbel vorne hoch haben, den Kopf auf der Höhe desselben, mit der Schneide nach oben, der Spitze nach links gedreht, wie in Nr. 97.

_____________________________

– 41 –

Dritte Parade für das Gesicht und die äußere Bandoliere.

  1. Mit der Dritten Parade verteidigt man das Gesicht und die Bandoliere, und auch den Kopf bei halben Hieben. Diese Parade erfordert zu haben den rechten Arm ein wenig gebeugt, die Faust auf der Höhe der rechten Brust und außerhalb deiner rechten Seite; Die Spitze des Säbels hoch, gekippt nach links in Richtung des rechten Auges des Gegners, mit der Schneide nach rechts gedreht: (siehe Figur Nr. 1 Tafel 4)

Diese Parade mit abgesenkter Faust auf die Höhe der Flanke, dient auch für den äußeren Unterarm.

Vierte Parade für den Kopf.

  1. Diese Parade wird Hohe Vierte für den Kopf genannt, dafür müssen sie mit der nach links gedrehten Faust in Höhe des Kopfes in Richtung der linken Schulter sein, die Spitze des Säbels gedreht nach rechts, die Schneide nach oben, der Blick geht unter der Rückenschneide des Säbels vorbei (Siehe Figur Nr. 1, Tafel 5).

Eine andere Vierte Parade für das Gesicht und die Bandoliere innen.

  1. Diese andere Parade erfordert den Arm ein bisschen gebeugt, die Faust auf der Höhe der linken Brust, die Schneide des Säbels nach links gedreht, die Spitze hoch geneigt nach rechts und in Richtung des linken Auges des Gegners (Siehe Figur Nr. 2, Tafel 4).

_____________________________

– 42 –

Eine andere Tiefe Vierte für den inneren Unterarm.

  1. Um zu diese tiefe Vierte Parade für den inneren Unterarm zu bilden, ist es nötig nachdem wie in Nr. 107 gemacht, senken ihres Säbels nach links mit der Schneide über jene des Gegners, die Spitze gedreht nach links in Richtung der rechten Schulter des Gegners (1).

Eine andere tiefe Vierte gegen Montanti.

  1. Diese Parade erfordert es die rechte Faust auf der Höhe des rechten Knies zu haben, und rechts von demselben, den Säbel mit der Schneide zum Boden gedreht und der Spitze nach links (quer) (siehe Figur Nr. 2, Tafel 5).

ARTIKEL III.

Wie die Paraden ausgeführt werden.

  1. Alle Paraden müssen mit großer Geschwindigkeit ausgeführt werden,

(1)  Der innere und äußere Unterarm, Manchethiebe, kommen auch bereitet im gleichen Tempo wie der Gegner mit der Schneide angreift, durch zurückziehen ihres rechten Armes und beugen des Ellenbogens bis zur Faust erreicht die Höhe der rechten Schulter und eher etwas außerhalb, sodass der Säbel fast senkrecht zur gleichen Schulter bleibt; Sobald diese Ausführung abgeschlossen ist, während der Säbel des Gegners seinen Angriff beendet hat, kann man einen Schlag mit der Schneide in das Tempo des Ausfalls ansetzten, führen sie ihn zum Kopf, oder zum rechten Arm des Gegners.

_____________________________

– 43 –

und haben einen Blick auf die Bildung entweder einfach oder contro.

Für die Erste Parade.

  1. Angegriffen mit der Spitze tief, dass heißt in der Haltung der Ersten oder Zweiten, um ausführen einer Ersten Parade, ist es nötig mit der Faust unseren Säbel nach links zu bringen; wenn sie das noch nicht getan haben, außerhalb ihrer inneren Seite, mit der Schneide gedreht nach links, die Faust gehoben oder gesenkt mit dem Säbel auf die gewünschte Höhe, wie von Nr. 97 bis Nr.101.

Und angegriffen mit hoher Spitze, das heißt in Dritter und in Vierter; zum ausführen dieser Ersten Parade, müssen sie die Spitze ihres Säbels senken in Richtung der rechten Flanke ihres Gegners, vorbei führen ihren Säbel unter seinem, bringe mit der Spitze nach links außen zu ihrer inneren Seite, heben oder senken sie die Faust mit dem Säbel auf die Höhe für diese Parade wie oben von Nr. 97. Bis Nr. 101.

Für die Zweite Parade.

  1. Angegriffen mit der Spitze tief wie in Nr. 111, um auszuführen eine Zweite Parade, müssen sie bringen mit der Faust ihren Säbel von rechts, wenn sie nicht bereits schon war, außerhalb unserer Äußeren Seite, mit der Schneide nach rechts gedreht, die Faust gehoben oder gesenkt auf der Höhe, die diese Parade erfordert, abhängig von der Richtung des Angriffes, der von ihrem Gegener gegen sie gerichtet wird, nehmen sie die Haltung ein wie von Nr. 102 bis 104.

_____________________________

– 44 –

Und wenn sie angebunden werden mit der Spitze hoch, nämlich in Dritter und Vierter, ausführen mit senken der Spitze ihres Säbels wie im zweiten Abschnitt von Nr. 111, für die Erste Parade; Aber bringe den Säbel mit der Faust nach rechts zu ihrer äußeren Seite, außerhalb derselben, und die Faust auf der gewünschten Höhe, wie oben, abhängig von der Richtung des Angriffes, der von ihrem Gegner gegen sie gerichtet wird.

Dritte Parade.

  1. Angegriffen mit der Spitze tief, um auszuführen eine Dritte Parade, müssen sie die Spitze ihres Säbels anheben nach oben, bringen mit der Faust nach rechts und außen von ihrer äußeren Seite, mit der Schneide gedreht nach rechts, wie in Nr.105, bringe die Faust auf jene Höhe, die die Parade erfordert.

Und werden sie angegriffen mit der Spitze hoch, um auszuführen die vorgenannte Dritte Parade, müssen sie ihren Säbel bringen mit der rechten Faust nach rechts und außerhalb ihrer äußeren Seite, mit der Schneide gedreht  nach rechts, wie in vorgenannter Nr. 105.

Vierte Parade.

  1. Angegriffen mit der Spitze tief um auszuführen eine Vierte Parade, müssen sie heben die Spitze des Säbels nach oben wie in Nr. 113, bringen sie mit der Faust nach links außen zu ihrer inneren Seite, und auf die entsprechende Höhe, wie von Nr. 106 bis 109. Und wirst du angegriffen mit der Spitze hoch,

_____________________________

– 45 –

um auszuführen jene Parade, müssen sie bringen ihren Säbel mit der Faust nach links, außerhalb von ihrer inneren Seite, wie von Nr. 106 bis 109 oben erwähnt.

Hohe Vierte Parade für einen Angriff mit der Rückenschneide.

  1. Angegriffen in der Dritten Stellung, und ihr Gegner macht einen Angriff mit der Rückenschneide des Säbels, müssen sie beugen ihren Säbel mit der Spitze nach rechts; die Faust heben nach links auf die Höhe der Stirn, genannt wie Nr. 106. Diese Parade gegen die Rückenschneide wie oben erwähnt, wird auch ausgeführt mit einer Controparade in Dritter.

Eine andere Parade für einen Angriff mit der Rückenschneide in Dritter.

  1. Angegriffen in Vierter Stellung, und ihr Gegner macht einen Angriff mit dem Säbel mit der Rückenschneide, müssen sie beugen den Säbel mit der Spitze nach links, heben die Faust nach rechts auf die Höhe der Stirn, eine Erste Parade für den Kopf oder die Bandoliere bildend wie bei den Nummern 97 und 98.

Dieser Angriff,  wird auch pariert indem eine Controparade in Vierter ausgeführt wird (1).

(1) Wenn man Controparaden ausführen will, darf man nicht verspätet ihren Säbel unter oder über jenen des Gegners herumführen um unsere Controparade zu bilden; Sogar im Gegenteil, sie müssen sofort den Säbel umgehen, der Bewegung des gegnerischen Säbels folgend, zur gleichen Zeit, dass dieses geschieht unter ihrem um einem Angriff oder eine andere Handlung zu machen.

_____________________________

– 46 –

ARTIKEL IV.

Regeln für die Ausführung von Paraden von Angriffen geführt als Riposte während des Erhebens in Stellung.

  1. Sie sind im Ausfall, und müssen sich erheben in Stellung und im gleichen Tempo, parieren Angriffe, die ihr Gegner als Riposte führt, müssen sie sich erheben, ziehen ihren Säbel wie als würden sie schneiden, senken die Spitze gegen die Erde, heben die Faust nach links wie für eine Erste Parade, wie in Nummer 111, und bringst nach rechts wenn für eine Zweite Parade, wie in Nummer 112;

Und wenn für hohe Parade, ziehe den Säbel gleiche Richtung wie für tiefe Paraden; aber in diesem Fall heben sie Spitze nach oben wie in Nummer 113, die Faust gedreht in Opposition gegen den Säbel des Gegners. Diese Opposition wird, im Regelfall, ausgeführt mit Faust ein wenig gewinkelt gegen den gegnerischen Säbel, machen, nämlich gewinkelt in der Stelle an der sie anbinden werden mit dem Säbel in Berührung zu jenem des Gegners.

[1] Wenn nicht gelingt diese Controparade zu machen und in der Zeit, dann sollten sie die einfachen Paraden ausführen, welche sind jene die Faust gehoben  nach links für einen Angriff Dritte in Vierte, wie in Nummer 106, oder gehoben nach rechts für einen Angriff in Vierter in Dritter wie in Nummer 107.

_____________________________

– 47 –

ARTIKEL V.

Regeln für Paraden im Allgemeinen.

  1. Manchmal kommt es vor, dass man parieren muss, beginnend die Bewegung des Ausfalls; und ein ander Mal parieren bevor man sich erhoben hat aus dem Ausfall, für keine Zeit haben in Stellung zurückzukehren im Moment der Riposte von ihrem Gegner gemacht.

In diesem Fall müssen sie sofort entfernen den Säbel von der Angriffslinie, bringen sie ihn auf jenen der Verteidigung, wie in Nummer 90, um sich zu schützen vor den Angriffen ihres Gegners: zum Beispiel; Angenommen sie sind im Ausfall für haben gebracht einen Angriff zu ihrem Gegner, und hat pariert oder ausgewichen den Angriff eine plötzliche Riposte gegeben, nicht genug Zeit gelassen sich in Stellung zu erheben, und parieren in gleichen Tempo seine Angriffe der Riposte; dann wird es besser sein im Ausfall zu bleiben, parierend in derselben Position des Ausfalls und dann nehmen sie sich genügend Zeit sich in Stellung zu erheben. Andere Male passiert es auch, noch mehr, wenn sie sich treffen mit schlechte geschultem Säbelfechter, der bringt Schläge im gleichen Tempo, während sie ziehen zum Gegner ihre Fendente, beide prallen aufeinander ihren Aktion so mit Ausfall beginnend. In diesem Fall werden sie beide beide ohne Fehler bleiben und auf einmal beide verletzt sein, aber einer von euch wird zur Parade eilen; um dieses Problem zu vermeiden, wenn sie merken, dass ihr Gegner sie im Ausfall einen eigenen Angriff im Tempo zu ihnen anbringt,

_____________________________

– 48 –

ist es nötig, dass sie ihren Säbel entfernen, wie ich oben sagte, von der Angriffslinie, bringen zur Verteidigungs, dabei im selben Tempo parieren, indem die Bewegung des Ausfalls begonnen wird; So bewahren sie ihren Gegner vor ihren Angriffen, um sich gleichzeitig vor seinen zu bewahren. Die gleiche Regel muss geübt werden wenn ihr Gegner sie im Tempo ihrer Angriffe zum Kopf oder Unterarm schlägt, Manchethiebe, während er entzieht sein rechten Bein nach hinten. Es ist notwendig sich gegen Stöße mit der Spitze, Stopangriffen, im Tempo oder als Rimessa zu schützen; Deshalb, wann immer sie ihre Handlung ausführen wollen, um Finte zu machen, ihren Gegner anzugreifen mit einem Fendente, sei aufmerksam auf die Spitze seines Säbels; Und wenn du siehst, dass er lässt die Spitze sinken um einen Arresto auszuführen oder sie sogar im Tempo treffen will, wenn sie im Ausfall einen Angriff mit der Spitze führen oder dass sie machen eine Rimessa, beenden sie ihre Handlung in erster Absicht; Sondern regulieren sie sich wie für die zuvor genannten Paraden oder um in diesem Fall der Verteidigung zu eilen; dabei übergehend von Handlungen erster Absicht zu jenen der zweiten. Obwohl alle oben genannten Regeln ausreichen um sich gegen jede Kombination des Spiel zu schützen, die der Gegner plötzlich machen kann; dennoch werde ich es im Auge behalten, auch um die Paraden besser zu kennen gegen den Radoppio und die Inquartata.

Wenn sie angegriffen werden mit Radoppios,

_____________________________

– 49 –

müssen sie in Zweiter parieren wenn es die Spitze ist und in Erster wenn es ein Rovescio ist; und im selben Tempo zurückziehen mit Geschwindigkeit, mit kreuzen der Beine; (siehe Nummer 36); nach ihrer Parade antworten sie mit einem Rovescio Fendente auf hohe Stellen. Wenn ihr Gegner eine Inquartata gegen sie macht, weil die Inquartata wird er immer in der gleichen Handlung, wie sie machen werden, für Ausfall beginnen mit einem Rovescio müssen sie sofort aufhören, und sofort in Zweiter parieren; Wenn sie diese Parade gemacht haben, antworten sie sofort mit einem Rovescio zu Hohen Teilen; Wenn sie nicht aufhören bevor sie in den Ausfall gehen, stellen sie sich auf die Parade ein, wie oben bereits erwähnt, den Säbel von der Angriffslinie zu nehmen, bringen zu jener der Verteidigung; In diesem letzten Fall der Parade, muss sein in Vierter, und nicht mehr in Zweiter; Denn mit dieser letzten Parade, in den Ausfall gehend, führen sie selbst die Spitze des Gegners zum treffen an manche Stellen des Körpers, wenn sie stattdessen in Vierter bleiben, schieben sie außerhalb von ihrer inneren Seite, ohne eine Gefährdung.

______________________________

TEIL SECHS

LEKTION VIER

ARTIKEL I.

Von der Riposte.

  1. Aus den Paraden kommen die Riposten, die unmittelbar nach jeder Parade ausgeführt werden müssen; Es ist nützlich, das heißt, ripostieren auf den Gegner mit einem Angriff, ohne ihm Zeit zu geben in Stellung zurückzukehren. Daher ist es notwendig sehr vorsichtig zu sein um bereit zu sein schnell auf die Angriffe unseres Gegners, die wir parieren zu ripostieren, wie man seine geschlagene Riposte auf uns pariert, nachdem er unsere Angriffe pariert hat. Ich werde sie daher über die verschiedenen Riposten unterrichten, die sie auf kürzestem Wege auf ihren Gegner tun müssen. Gut betrachten, bevor sie ripostieren, auf einem Angriff der Spitze als Stoppstoß, und mit der Schneide zum Unterarm.

ARTIKEL II.

Riposte aus der Ersten Parade.

  1. Nach der Parade mit der Ersten, sind die zwei schnellsten Angriffe, die sie ausführen können, als Riposte, mit anderen Vorteil; Die erste wäre ein Stoß in die Flanke mit der Schneide gedreht nach oben, wie in Nummer 73, die Zweite ein innerer Rovescio.

_____________________________

– 51 –

Von der Zweiten Parade.
121. Von der Zweiten Parade können sie ripostieren mit einem Stoß mit der Spitze in die äußere Flanke, die Zweite Haltung beibehaltend; oder mit der Schneide in dieselbe äußere Flanke, sowie mit einem inneren Rovescio Fendente eher zum Kopf als zu den niedrigen Stellen.

Von der Dritten Parade.
122. Nachdem sie in Dritter pariert haben, können sie einen Stich in dersselben Dritten ripostieren, oder unter den Arm mit gesenkter Spitze des Säbels mit der Schneide gedreht nach oben wie in Nummer 73, oder mit einem inneren Fendente zu hohen Stellen, oder einen Äußeren zu tiefen Stellen.

Eine andere aus der Vierten Parade.
123. Wenn die den Kopf mit der Vierten pariert haben, werden sie zustimmen mit einem äußeren Rovescio zu ripostieren; Wenn sie das innere Gesicht oder die errinnere Bandoliere pariert haben, ripostieren sie einen Stoß (Filo) in Vierter, oder sie können ripostieren auch einen äußeren Rovescio oder inneren; und in diesem letzten Fall der Rovescio muss gerichtet sein zu tiefen Stellen.

Eine andere aus der tiefen Vierten Parade.
124. Nachdem sie in tiefer Vierter pariert haben, wird die kürzeste Riposte ein geschlagener Fendente

_____________________________

– 52 –

zum äußeren Gesicht sein, indem sie ihren Säbel über jenen des Gegners bewegst; Sie können auch ripostieren einen inneren Fendente; Aber in diesem Fall müssen sie sich hüten keinen Angriff mit einer Inquartata als Stoppstoß zu erhalten (1).

 

(1) NB. Wie es in Nummer 119 heißt, haben gerade gemacht eine beliebige Parade, müssen sie zügig ripostieren mit einem Angriff auf unseren Gegner, als wenn ihm keine Zeit geben sich zu schützen, und verschaffen zu vermeiden, in ihrer Riposte, die Angriffe mit der Spitze in Rimessa, die machen kann ihr Gegner, und auch die Fendente auf den Unterarm, während sie sich zurück in Stellung begeben; In diesem Fall erkennen sie es, parieren sie verprellend die Spitze und Schneide des gegnerischen Säbels, nach äußen von der Angriffslinie, und geben sie ihre Riposte verhaltend wie in vierter Hälfte von Nummer 90.

_____________________________

TEIL SIEBEN

LEKTION FÜNF.

ARTIKEL I.

Von den einfachen Angriffen.
N. 125. Wenn sie die Übung der Prinzipien in der Kunst des Fechtens mit dem Säbel kennen, bisher bewiesen um sich zu verteidigen als auch anzugreifen, es ist nötig zu wissen, den Moment, den sie nutzen müssen, um ihre Angriffe mit Ausfall anzubringen, um plötzlich ihren Gegner zu erwischen.

ARTIKEL II.

Der direkte Angriff.
126. Der direkte Angriff ist jener Angriff, der aus dem Ausfall gebracht wird, in gleicher Haltung, in der Angriffe mit dem Säbel gemacht werden, oder sie müssen einfach führen, wenn sie erkennen können ihren Gegner ein bisschen ungedeckt, sogar in dem Moment, indem derselbe seinen Säbel von ihrem löst, um sie zu einer eigenen Handlung zu bringen, beginne plötzlich einen Ausfall mit einem direktem Angriff. Dieser direkte Angriff kann mit der Spitze oder der Schneide sein, abhängig von den Umständen der Haltung in der sich der Säbel befindet. Wenn also der feindliche Säbel durch seine Haltung den Stich verhindert, dann bringen sie die Schneide.

_____________________________

– 54 –

ARTIKEL III.

Stoß in die Umgehung.
127. Wenn ihr Gegner gut gedeckt ist, und immer versucht zu bleiben, also auf der Seite, wo sie mit dem Säbel anbinden, dann wechseln sie ihren Säbel oberhalb von seinem, bringen im Ausfall einen Stoß mit Umgehung, mache mit ihrer Faust in Opposition zu der Stelle, wo sie verlassen den feindlichen Säbel.
Dieser Stoß mit Umgehung muss grundsätzlich dann erfolgen, immer wenn ihr Gegner den Säbel mit seinem außerhalb ihres Angriffs drückt, das heißt von Vietrer in Dritte und von Dritter in Vierte;
Sie werden es ausnutzen in jenem Momentum einen Stoß mit Umgehung zu bringen (Umgehung im Tempo gemacht). Zum Beispiel:
Angenommen sie werden in Vierter angebunden, und ihr Gegner macht einen Sforzo in vierter Haltung; ist es vollkommen natürlich, dass er sich kurzzeitig in Dritter öffnet: Dann werden sie ausnutzen diesen Moment, mit Ausfall einen Stoß mit Umgehung zu bringen, unter den Arm wie in Nummer 73.
Stattdessen angebunden mit Bindung in Dritter, sie werden den gleichen Sforzo nutzen, den er bringt in Dritter Haltung, um zu bringen einen Stoß mit Umgehung in Vierte, um einen Stoß mit Umgehung in Vierter zu bringen, sowohl mit der Spitze als auch mit der Schneide. Es ist jedoch notwendig sie zu warnen, dass bisweilen ihre Gegner es mit einer guten Haltung tun könnte, um sie glauben zu machen eine seiner geplanten Absichten, mit der Idee dich zu verletzen während eines Ausfalls auf seine ungedeckten Stellen,

_____________________________

– 55 –

um sie zu täuschen, mit Angriffen der Spitze oder der Schneide ins Tempo; ebenso mit dem Unterarm, sein rechtes Bein nach hinten entziehend. In diesem Fall müssen sie vorsichtig sein, um parieren zu können, auch versuchen zu entdecken, mit ihren Finten seine Absicht, um zu wissen wie sie sich aufstellen, bevor sie vollständig ausfallen.

ARTIKEL IV.

Stoß mit der Spitze mit Passata Sotto ins Tempo.
128. Dieser Stoß muss ausgeführt werden im gleichen Augenblick, indem unser Gegner mit Ausfall einen Rovescio oder einen Halben Fendente Hieb zu hohen Stellen führt; dann nutzten sie jenen Augenblick, strecken sie ihren rechten Arm führen sie die Spitze des Säbels unter den Arm des Gegners mit der Schneide nach oben, wie Nr. 73, werfen sie den linken Fuß 50 Zentimeter nach hinten(siehe Tafel 10. Figur. 2(1).

Das Gleiche mit Einladung.
129. Wenn sie mit Kontrahenten zu tun haben, die auf ihre Einladungen eingehen, sie werden sie anbinden in Vierter, drücken sie ein wenig seinen Säbel erforschend in Dritte, ihn einladent einen Fendente in Dritter mit Umgehung zu schlagen; dann werden sie diesen Augenblick ausnutzen und um einen

(1)Nach dieser Aktion, müssen sie mit den linken Knie gestreckt sein, und mit dem Rechten gebeugt, das heißt senkrecht zur entsprechenden Ferse; Alles wie in der Haltung des Ausfalls: und für das Aufstehen in Stellung, führen sie aus wie in Nummer 55.

_____________________________

– 56 –

Passata Sotto ins Tempo auszuführen, wie in Nr. 128.
Diesen Stoß ins Tempo können sie normalerweise immer ausführen, jedes Mal wenn der Gegner im Ausfall einen Rovescio Fendente zu hohen Stellen führt.

Ein anderer Stoß mit der Spitze als Passata Sotto in Vierter ins Tempo.
130. Wenn ihr Gegner sie immer hält in Dritter Stellung und schlägt immer seine Hiebe als innere Fendente, dann nutze jenen Augenblick wie in Nr. 128, ziehen sie ihren rechten Arm mit der Schneide des Säbels gedreht nach oben und die Spitze gerichtet unter die rechte Brust, die Faust schützend in Vierter, werfen sie den linken Fuß nach hinten wie obenstehend in Nr. 128. Um die Parade einzustellen wie in Nr. 90, und 140.

ARTIKEL V.

Inquartata ins Tempo.
131. Dieser Stoß wird ausgeführt nach dem gleichen Prinzip wie oben in Nr. 130, ausnutzen jenen selben Augenblick, indem der Gegner im Ausfall einen Fendente zu inneren Stellen führt, das heißt sie strecken den rechten Arm mit der Schneide des Säbels gedreht nach oben, und der Spitze gerichtet unter die rechte Brust, die Vorderseite nach links gerichtet, den linken Fuß 50 Zentimeter rechts hinter den Rechten bringend (Inquartata) (siehe Tafel IX) Figur 2).

_____________________________

– 57 –

ARTIKEL VI.

Angriff mit der Rückschneide des Säbels oder Vertreiben des Säbels.

  1. Diese Handlung wird ausgeführt, indem sie anbinden mit steiler Spitze, wenden sie mit Geschwindigkeit, den Säbel unter jenen des Gegners vorbeigehend wie in Nrummer 88 und 89, angreifend mit der Rückenschneide ihres [Säbels], indem man ihn nach außen von der Angriffslinie schlägt und dann einen Fendente im Ausfall zum Gesicht schlägt: Das heißt, wenn ihr Angriff mit der Rückenschneide getan ist, in Dritte Stellung sind, habenausgeführt eine Umgehung in Vierte; und haben den gegnerischen Säbel nach weg zu ihrer linken geschlagen und werden einen Fendente zum äußeren Gesicht schlagen: Wenn dann ihr Angriff mit der Rückenschneide von der Vierten Stellung ausgeführt wurde, haben ausgeführt die Umgehung in Dritter, und haben den feindlichen Säbel nach außen zu ihrer rechten geschlagen, und einen Fendente werden sie zum inneren Gesicht schlagen. Dieser Angriff des Säbels mit der Rückenschneide wird auch gemacht, nachdem man ausgeführt die Handlung genannten Angriffs, anstatt zu schlagen im Ausfall den Fendente zum Gesicht, bringe zur Flanke, senken sie ihren Säbel führen sie außen um die Spitze des gegnerischen Säbels. Schlagen ihren Fendente zur Flanke; das heißt, wenn sie haben gestoßen den feindlichen Säbel zu ihrer linken, anstatt den Fendente zum äußeren Gesicht zu schlagen, schlagen sie zur äußeren Flanke; Wenn sie haben gestoßen nach ihrer rechten, anstatt zu

_____________________________

– 58 –

bringen den Fendente zum inneren Gesicht, schlagen sie zur inneren Flanke.

Innerer Rovescio oder Fendente ins Tempo zum Unterarm.

  1. Wenn sie angebunden werden in der Dritten Haltung und den Gegner zu ihre Innenseite einladen, oder er durch seine eigene Bewegung, einen inneren Fendente zu hohen Stellen führt, oder er hebt seine Faust mit dem Säbel um eine Finte zu machen, schlagen sie einen Fendente ins Tempo zum inneren Unterarm, entziehen gleichzeitig ihr Bein nach hinten wie in Nummer 48 (Manchethieb) (siehe Tafel 6 Figur 2).

Ein anderer Fendente ins Tempo zum äußeren Unterarm.
134. Diese andere Aktion des Schnittes zum äußeren Unterarm, wird ausgeführt, wenn ihr Gegner in Vierter Stellung ist, er schlägt einen äußeren Fendente zu hohen Stellen, oder macht eine Finte, hebt seine Faust mit dem Säbel, dann schlagen sie einen Rovescio ins Tempo zum äußeren Unterarm, entziehen mit Agilität ihr rechtes Bein nach hinten wie in Nummer 48 (Manchethieb) (1).

 

(1)Diese Rovescio Fendente zum Unterarm (Manchethieb), werden auch geübt in dem Moment, dass der Gegner ausführt die Bewegung mit seinem Säbel, entweder um sie an einer hohen Stelle anzugreifen oder um eine Finte zu machen, nutzen sie jenen Moment aus in dem er seine Faust mit dem Säbel hebt, um eine oben genannte Aktion durchzuführen, um ihn abzufangen mit ihren vorgenannten Fendente

_____________________________

– 59 –

Ein anderer Fendente ins Tempo zum Kopf.
135. Wenn ihr Gegner, durch eine Kombintation wie in Nr. 133 und 134, anstatt im Ausfall seinen Fendente zu hohen Stellen schlägt, sondern zu den tiefen Stellen schlägt, sowohl mit einem inneren oder äußeren Rovescio, dann entziehen sie mit Schnelligkeit ihr rechtes Bein nach hinten wie in Nr. 48., schlagen sie gleichzeitig einen Fendente zum Kopf. Wenn sie den Kopf nicht treffen, werden sie ohne einen anderen Schlag am Oberarm sein(siehe Tafel 7 Figur 2).

ARTIKEL VIII.

Vom Radoppio und anderen einfachen Angriffen.
136. Mit dem Radoppio beabsichtigen sie einen

[Fortführung der Fußnote]ins Tempo zum Unterarm, innen oder außen; Zum Beispiel: Wenn der Gegner die Faust von Dritter in Vierte dreht, fangen sie mit einem äußeren Fendente zum Unterarm ab, und wenn er von Vierte in Dritte dreht, fangen sie ihn mit ihrem Fendente zum inneren Unterarm ab. Diese Bewegungen werden auch ausgeführt zum Gegner auf unsere Einladung. Zum Beispiel: In Dritter angebunden gehen sie mit ihrem Säbel in die Vierte Haltung, oder sie machen eine Finte, schlagen im Ausfall einen inneren Fendente zu hohen Stellen, veranlassen ihren Gegner in Vierte zu kommen um seine Parade zu formen an dieser Stelle bedroht, und sie werden diesen Augenblick ausnutzen indem sie einen Fendente mit Cavation zum äußeren Unterarm schlagen; und so machen sie eine Finte zu gegenüberliegenden Stelle um zu täuschen schlage einen Fendente in Cavation zum inneren Unterarm. In diesem Fall werden Sie sobald die Handlung abgeschlossen ist sofort das rechte Bein nach hinten entziehen.

_____________________________

– 60 –

Angriff im Ausfall zu verdoppeln, und er wird wie folgt ausgeführt.

Nachdem sie in den Ausfall gegangen sind mit einem Fendente, anstatt zurück in Stellung zu kehren mit dem rechten Fuß wie in Nr. 55, werden sie ihren linken Fuß vorrücken auf 50 Zentimeter hinter, oder sie werden sich lösen, wieder einen erneuten schlagen einen zweiten Angriff mit Ausfall, sowohl mit der Spitze als auch mit der Schneide, abhängig von der Kombination ihres Spiels. Diese Maßnahmen können immer dann gemacht werden, wenn der Gegner aus der Mensur gerückt ist. Zum Beispiel: Wenn sie haben gemacht eine Erste Parade für den Kopf, mit Ausfall wie in Nr. 118. Und ihr Gegner hat sich aus ihrer Mensur zurückgezogen um ihrem Schlag zu entgehen, entweder indem er ausgeführt hat ein Entziehen seines rechten Beines, oder mit Rückzug durch einen Schritt; In diesem Fall rücken sie ihren linken Fuß 50 Zentimeter hinter den rechten und sofort greifen sie mit erneutem Ausfall an, führen sie einen Angriff mit der Spitze unter den rechten Arm ihres Gegners wie in Nr. 73 (Siehe Tafel 8 Figur 2). Im Fall, dass dieser Stoß pariert wird, erneut aus Mensur gewichen, dann schlage sie einen inneren Rovescio zu hohen innneren Stellen mit Wiederholung des Radoppio. Auch nachdem sie pariert haben mit tiefer Vierten für ihren inneren Unterarm, im Ausfall liegend, wie oben in Nr. 118, und dass ihr Gegner sich aus ihrer Mensur entfernt hat, können sie den Radoppio machen, schlage im Ausfall einen Fendente zum äußeren Gesicht, oder zur äußeren Flanke wie in Nr. 132. Derselbe Radoppio

_____________________________

– 61 –

wird ausgeführt nach einer Parade in Dritter für den äußeren Unterarm, schlage im Ausfall einen Fendente zum inneren Gesicht oder inneren Flanke, wie oben in Nr. 132, immer wenn ihr Gegner aus der Mensur weicht. Der Radoppio können sie machen, wann immer sie haben gebracht einen Angriff im Ausfall, und ihr Gegner sich von ihnen entfernen wird, auch nur zur Verteidigung.

Stopstoß im Ausfall liegend.
137. Unter den Bedingungen des oben genannten Radoppio, wenn sie feststellen, dass sie nicht die Zeit haben einen Radoppio auszuführen, angesichts einer schnellen Riposte, die ihr Gegner schlagen kann, dann strecken sie ihren rechten Arm mit der Faust in Zweiter, führen die Spitze ihres Säbels zur Flanke, oder unter den rechten Arm des Gegners wie in Nr. 73, dass der Stopstoß gemacht wird; Im Fall, dass er pariert wird in Zweiter vorrückend, dann kehren sie mit Vorsicht in Stellung zurück, verteidigend mit ihrer Parade für die Schläge, die er im Ausfall schlägt oder sie springen zurück.

ARTIKEL VIII.

Ausgang im Tempo.

  1. Der Ausgang im Tempo wird ausgeführt mit der Spitze oder der Schneide, und jene Handlung, die im gleichen Augenblick gemacht wird, die der Gegner löst den Kontakt

_____________________________

– 62 –

seines Säbels mit ihrem um die Faust zu heben, um von einem Angriff zum anderen überzugehen, entweder um eine Finte auszuführen, oder um zu schlagen im Ausfall einen Fendente: Dann nutzen sie den Augenblick um schlagen im Ausfall einen Angriff ins Tempo, entweder mit der Spitze oder der Schneide. Anpassen für den einen oder den anderen, wie in Nr. 12, die die gleichen Angriffe betrifft (siehe Figur 1 und 2 Tafel 8).

Von der Rimessa.
139. Dieser Angriff wird gemacht mit der Spitze bleibend im Ausfall und mit der Schneide in Stellung zurückkehrend: das heißt; Jene Spitze wird ausgeführt nach haben im Ausfall geschlagen einen Hieb auf ihren Gegner und er wird seine Parade gemacht haben: Sie werden ausnutzen jenen Augenblick in dem er bewegt seinen Säbel um schlagen mit Ausfall einen Rovescio Fendente als Riposte, führen sie die Spitze ihres Säbels zur Brust oder zur Flanke, im Ausfall liegen bleibend, mit ihrem rechten Fuß leicht auf den Boden stampfend (siehe Figur Nr. 2, Tafel 8). Jene mit der Schneide werden ebenfalls ausgeführt nachdem haben gebracht im Ausfall einen Angriff; nutzen sie den gleichen Augenblick wie oben, schlagen sie zu ihrem Gegner einen Fendente zu inneren Unterarm im gleichen Tempo ziehen sie sich zurück in Stellung, ihr rechtes Bein entziehend nach hinten wie in Nr. 47; Jedoch hat der Gegner in Vierter pariert, werden sie die Rimessa mit der Schneide zum äußeren Unterarm machen (1). (siehe Figur Nr. 2 Tafel 6).

(1) Die Angriffe in Rimessa wollen mit Schnelligkeit und mit maximaler Geschwindigkeit ausgeführt werden: auch das Entziehen des rechten Beines will mit gleicher Geschwindigkeit ausgeführt werden um aus der Mensur zu kommen.

_____________________________

– 63 –

ARTIKEL IX.

Ermahnung zu den einfachen Angriffen.

  1. Manchmal vor dem Ausführen eines Angriffs, ist es notwendig,  Verständnis ihres Gegners zu bekommen, wenn sie wollen beginnen mit einem direktem Angriff, schlagen sie energisch ihren rechten Fuß auf den Boden, schleifen sie mit müheloser Leichtigkeit ihren Säbel mit der Stärke zu seiner Schwäche, während sie strecken ihren rechten Arm ganz aus, sie zwingen so den Gegner standzuhalten mit Kraft gegen den Sforzo ihres Säbels, und überraschen ihn in jenem Augenblick mit einem Fendente zu gegenüberliegenden Teilen ihres falschen Angriffs.

_____________________________

TEIL ACHT

LEKTION SECHS

ARTIKEL I.

Von den Finten.

  1. Die Finten bestehen aus inneren Rovescio, äußeren Rovescio, verschiedenen Stößen; Diese sind einfach oder doppelt (1). Die Einfachen sind wenn nachdem man eine Finte gemacht hat einen Angriff im Ausfall zur gegenüberliegenden Seite bringen.

Die Doppelten sind wenn vor dem Angriff im Ausfall zwei gemacht werden. Bei allen Finten, die man macht, muss man den rechten Arm über seine gesamte Länge strecken, auf diese Weise droht man treffen zu wollen jene gleiche Stelle seines Gegners, auf die man nur macht eine Finte, zwingt ihn so zur Parade zu kommen, um ihn fassen zu können mit einem Angriff zur gegenüberliegenden Stellen der Finte.

 

(1) In der Grupppenlektion ab Nr. 170, sind diese Finten am besten aufgeteilt, und man weiß ganz genau, wie sie auszuführen sind. Es sollte jedoch nicht vergessen werden, dass in jene inneren Rovescio, man muss den Säbel von seiner Linken drehen; jene äußere zu seiner Rechten, die Gemischten, eine Drehung von rechts und eine von links.

_____________________________

– 65 –

ARTIKEL II.

Wie man eine innere Rovescio-Finte durchführt.
142. Diese inneren Rovescio-Finten werden ausgeführt aus der ersten, zweiten und dritten Haltung; aber weil die dritte Haltung ist eine vorteilhaftere Haltung ist, nehmen wir an, dass man in Dritter angebunden ist. Jedenfalls ist man in Dritter angebunden, um auszuführen eine Finte muss man vorgeben einen inneren Rovescio zum Kopf, mache mit Ausfall einen inneren Rovescio Fendente zum Gesicht oder zu anderen inneren Stellen. Um eine Doppelfinte zu machen, muss man nach einer inneren Rovescio-Finte zum Kopf ausführen eine weiteren inneren Rovescio zum Gesicht (1) und dann mit Ausfall einen inneren Rovescio Fendente zum Kopf schwingen.

Die gleichen Finten mit inneren Rovescios werden auch zu tiefen Stellen gemacht, um mit Ausfall einen Fendente zum Kopf zu schwingen; Zum Beispiel: täusche einen inneren Rovescio zur Flanke vor, schwinge den inneren Rovescio Fendente zum Kopf.

(1) Wir werden nicht darüber sprechen, dass von einem zweitrangigen Teil zu zwei Hauptteile des Körpers um sie nicht alle einzelnd zu wiederholen, in Anbetracht dessen führen so zum Gesicht, oder zur Flanke, wie zu hohen Stellen; und daher der Fechter mit gleicher Art und Weise, dass um das Gesicht, ausführen seine Finte in einem anderen Stelle, was auch immer, wo er besser glaubt seinen Gegner zu überraschen.

_____________________________

– 66 –

Um eine Doppelte dieser anderen Finte zu machen, muss man ausführen zwei, erstens zur Flank mit innerem Rovescio, zweitens zum Kopf mit einem gleichen inneren Rovescio und dann schwingt man mit Ausfall einen inneren Rovescio zur Flanke oder zum Geicht.

Wie man eine äußere Rovescio-Finte durchführt.
143. Diese äußere Rovescio-Finte, wird ausgeführt von der Vierten Stellung. Angebunden deshalb in Vierter, täuscht man einen äußeren Rovescio zum Kopf vor, schwingt mit Ausfall einen äußeren Rovescio Fendente zur Flanke, oder beliebigen anderen sekundären Stellen solange sie äußere sind. Um Doppelte zu machen, muss man ausführen zwei äußere Rovescio-Finten, das heißt die erste wird zum Kopf, die zweite zur äußeren Flanke gemacht; dann schwinge mit Ausfall einen äußeren Rovescio Fendente zum Kopf. Diese Finten werden ebenfalls ausgeführt indem man beginnt mit der ersten Finte zur Flanke oder anderen äußeren Stellen; Zum Beispiel: täusche einen äußeren Rovescio zur Flanke vor, schwinge mit Ausfall einen äußeren Rovescio zum Kopf. Um eine Doppelte zu machen, führt man zwei äußere Rovescio-Finten durch: Die erste zur äußeren Flanke, die zweite zum Kopf und schwingt dann einen äußeren Rovescio Fendente zur Flanke oder zum Gesicht etc.

ARTIKEL III.

Ermahnung über die Rovescio-Finten.

  1. Die obigen Rovescio-Finten werden auch ausgeführt

_____________________________

– 67 –

einfach zum Kopf, wenn sie gut gesenkt sind zur Flanke; Zum Beispiel: Man täuscht einen inneren Rovescio zum Kopf vor, und wenn man feststellt, dass sein Gegner eine Parade für den Kopf gebildet hat, dreht man seinen Säbel mit Geschwindigkeit nach rechts, senkt den Fendente zu tiefen inneren Stellen. Auf die gleiche Art werden die äußeren Rovescio-Finten ausgeführt zum Kopf, senkt den Säbel zur linken und und bringt einen Fendente zur äußeren Flanke. Zum Beispiel: Sobald man begonnen seine Rovescio-Finte zum Kopf und bald den gegnerische Säbel treffen wird, der die Parade für den Kopf des Gegners geformt hat; dreht man nach rechts für einen inneren Rovescio und dreht nach links für einen äußeren Rovescio, senkt den Säbel und führt ihn zu den tiefen Stellen; Anstatt deine Handlung zu beenden mit einem geraden Fendente zum Kopf, wird man es beenden mit einem Schlag zu einer tiefen Stelle.

ARTIKEL IV.

Gemischte Finten.

  1. Diese Finten werden gemischte genannt, weil man für die Ausführung einen inneren Rovescio und einen weiteren äußeren Rovescio macht; das heißt sie vermischen sich, einer auf die eine Art, eine auf die andere; Zum Beispiel: Wenn man angebunden ist in Dritter, täusche einen inneren Rovescio vor, schwinge im Ausfall einen äußeren Rovescio Fendente.

Um Doppelte zu machen, macht man zwei Finten, eine

_____________________________

– 68 –

als inneren Rovescio und einen weiteren äußeren Rovescio; schwinge mit Ausfall einen inneren Rovescio Fendente. Und angebunden in der Vierten wird die Finte gemacht mit einem äußeren Rovescio; schwingt man mit Ausfall einen inneren Rovescio Fendente. Um eine Doppelte zu machen, macht man zwei Finten hintereinander, die erste wird ein äußerer Rovescio sein, die zweite ein innerer Rovescio, schlage im Ausfall einen äußeren Rovescio Fendente.

ARTIKEL V.

Stoßfinten.
146. Wie in Nummer 145 erwähnt, dass die gemischten Finten auch vermischt werden mit dem Stoß: das heißt angebunden in Dritter macht man eine Finte mit der Spitze in Dritter, schwingt im Ausfall einen inneren Fendente; oder einen Stoß zur Flanke, schwingt einen Fendente im Ausfall als inneren Rovescio zum Kopf, oder zu einer anderen inneren Stelle. Um eine Doppelte zu machen, macht man eine Stoßfinte und einen anderen inneren Rovescio zum Kopf; dann schwingt man im Ausfall einen inneren Rovescio Fendente oder äußeren wie man am besten glaubt, seinen Gegner treffen zu können.

Aus der Vierten Stellung wird eine Stoßfinte in Vierter gemacht, und ein anderer äußerer Rovescio, und dann schwingt man im Ausfall einen inneren Rovescio Fendente.

Man macht auch Finten mit einem Rovescio Montante, um im Ausfall einen Rovescio Fendente zu hohen Stellen zu schwingen.

_____________________________

– 69 –

ARTIKEL VI.

Ermahnung zur Finte.

  1. Alle bisher beschriebenen Finten, müssen zum Kopf gemacht werden, um zu anderen Stellen des Körpers anzugreifen, nun zu anderen Stellen des Körpers um zurückzukehren zum Kopf, wo man die erste Finte gemacht hat, man nutzt jetzt einen Rovescio, einen ganzen Schlag, und nun einen halben Schlag, auf diese Art kann man erreichen, seinen Gegner zu täuschen, Zeit für sein Parade zu haben, selbst wenn er die Zeit nicht hat zum parieren den man im Ausfall nach der Finte geschwungen hat, und auch kann man täuschen mit unerwarteten Sprüngen mehr nach rechts, als nach links.

_____________________________

TEIL NEUN

LEKTION SIEBEN.

ARTIKEL I.

Verteidigung gegen Finten.
148. Um sich gut gegen Finten verteidigen zu können, ist es notwendig viel zu üben um alle Paraden auszuführen, übergehen mit Schnelligkeit von einer Stelle zu einer anderen, bildend zwei oder drei; und mehr noch; Je nach Umständen des Falles, bevor man in der Lage ist zu reagieren auf einen Angriff, befreie man sich von der Bindung des Gegners; So gewöhnt man seine Faust daran, dem Verstand zu gehorchen mit dem was durch den Blick vorgeschlagen wird; um zu wissen, wie man alle Finten schnell abwehrt, die von seinem Gegner auf einen gemacht werden; denn wir dürfen und können seine Finten nicht kennen, wenn sie für uns gemacht sind; oder sogar mit Ausfall schwingend den Fendente; Zum Beispiel: Wenn man eine Finte eines inneren Fendente zum Gesicht bekommt, ist man gefordert mit der Ersten zu parieren, oder mit Vierter andernfalls ihr Gegner verwirklicht, dies würde bedeuten, einen Ausfall zu machen. Und so muss man sich einstellen auf alle anderen Finten, die unser Gegner auf uns machen wird. Aber man muss nicht mit ihnen sprechen, wenn man beobachtet den Körper hat, mit Ausweichen oder mit Sprüngen rückwärts.

_____________________________

– 71 –

Auf Finten ripostieren.
149. Nach der Übung der Paraden, muss man üben den Gegner zu treffen, mit Fendente als Riposten und im Tempo, mit der Warnung gut gedeckt zu sein mit der Faust und dem Säbel in Opposition zu jenem gleichen des Gegners; Zum Beispiel: Wenn man in der Dritten angebunden ist, und sein Gegner macht eine Finte mit einem inneren Fendente zu hohen Stellen, man wird ihn treffen in dem Tempo, wenn sein Säbel in Dritter verlässt, um zu bringen den Angriff in Vierter, schwingt man einen Fendente (botta diritta), dicht an der Schneide seines Säbels, mit der Faust in Vierter; und so ausführen für entgegengesetzte Kombinationen. Außer der obigen Bindung, und dem gleichen Manöver, des Gegners, anstatt zu schwingen einen Fendente mit der Schneide, kann man bringen einen Stoß mit der Spitze unter den Arm mit der Faust in Erster und wenn man in Vierter gebunden war, und dein Gegner bewegt den Säbel um zu machen eine Finte mit einem äußeren Rovescio, wird man einen Fendente ins richtige Tempo in Dritter schwingen, nah mit der Schneide des eigenen Säbels an seinem; wenden sofort ihre Faust in Dritte; oder auf die gleiche Kombination des obigen Spiels, kann man treffen mit einem Stoß mit der Spitze zur Flanke, mit der Faust in Zweiter in Erster. Neben all diesen Verteidigungen gibt es noch andere, diese sind, die man macht um den Körper zu entziehen mit zurücknehmen des rechten Beines, und im gleichen Tempo ihren Gegner zu treffen mit Fendente

_____________________________

– 72 –

zum inneren oder äußeren Unterarm, sowie auf den Kopf. Dann wird man manchmal angegriffen werden mit großem Druck von seinem Gegner mit Finten, man wird verschwinden mit Sprüngen nach hinten oder nach rechts und nach links aus der Mensur. Denken sie daran, dass die Angriffe als Riposte gemacht werden wollen, mit einfachen Angriffen, da diese eher geeignet sind um den Gegner zu treffen, bevor er wieder in Stellung ist, wenn man vortäuscht indem man eine Finte für eine Riposte macht, gibt man genügend Zeit seinem Gegner zu erkennen und die Parade vorzubereiten.

_____________________________

TEIL ZEHN

LEKTION ACHT.
ARTIKEL I.

Vom Assalto.
N.° 150. Der Assalto repräsentiert ein simuliertes Duell, bei dem zwei Kontrahenten vorgeben sich tatsächlich zu bekämpfen. Dem Assalto muss ein Gruß vorausgehen, zuerst an die Zuschauer, und dann zwischen den Kontrahenten, wie es schon immer gebräuchlich war, und wie es noch immer in den Hallen der Fechtschule gemacht wird. Da dieser Brauch von unseren Vorfahren schon immer praktiziert wurde, wie gesagt, in den Hallen aller Fechtschulen, und es ist so alt wie das Fechten, glaube ich, dass es notwendig ist, zu demonstrieren wie er durchgeführt werden soll.

ARTIKEL II.

Ausführung des Grußes.

  1. Bevor man sich in Stellung begibt, werden die Kontrahenten in Gerader Linie aufgestellt einer gegenüber dem anderen, man bietet die rechte Flanke dar, hält den Säbel links, getragen mit der linken Hand am oberen Ende der Stärke der Scheide, der rechte Arm streckt sich nach vorne, unsere rechte Flanke mit der Handfläche der Hand gedreht nach oben:

_____________________________

– 74 –

dann den Unterarm beugend, greift man den Säbel wie in Nr. 23, zieht ihn aus der Scheide, streckt den rechten Arm nach vorne zu seiner rechten Seite, schlägt mit dem rechten Fuß zweimal leicht auf den Boden; Danach tritt der rechte Fuß zum Links zurück, man grüßt in Vierter, dreht den Säbel nach links; und dann die rechte Begrüßung in Dritter, begleitet die Bewegung mit respektvollem Ausdruck: dann begrüßt man ebenfalls seinen Kontrahenten, mit Absenken des Säbels zur Rechten gegen den Boden, und mit zwei Rovescios wird man sich in Stellung begeben, einen inneren und einen anderen äußeren; Man setzt die Maske auf das Gesicht (1), und beginnt schließlich den Assalto.

ARTIKEL III.

Ermahnung.
152. In allen Hallen der Fechtsäalen war es immer gebräuchlich, und ist immer noch üblich, dass für gutes Benehmen in der Halle, sollte immer das Vorrecht der Meisters haben, der älter und geschickter ist. Dieser bleibt verantwortlich für die Leitung der Fechtschule, und bringt alle Paare zusammen, damit sie zustimmen können den Assalto zu fechten; Er muss dann, bevor es beginnt, darauf achten, dass die Fechter

(1) Die Maske ist ein Geflecht aus Eisendraht, oder Messing, ein Gitter, das nicht nur ds Gesicht deckt sondern auch den Kopf, um beim Gebrauch des Säbels zu vermeiden sich zu verletzten, wenn der Säbel den Kopf oder das Gesicht trifft.

_____________________________

– 75 –

einen Handschuh (1) an der rechten Hand haben und die Maske um das Gesicht zu schützen und dass die Säbel ungeschärft und die stumpf oder haben eine Klinge aus Holz. Während des Assalto, wenn einem der beiden Fechter bricht die Klinge des Säbels unerwartet, wird er sofort unterbrechen, bis er ihnen gegeben hat eine andere als Ersatz. Schließlich werden immer die Fechter beginnen, die am wenigsten stark und wenigsten alt sind, danach finden die besseren Assalti statt, Die Akademie wird immer brillianter und die begrüßt von den Zuschauern.

ARTIKEL IV.

Fortsetzung der Ermahnung.
153. Begebe dich in Stellung, es ist deine Pflicht deine ganze Aufmerksamkeit auf die Bewegungen deines Gegners zu richten, fixieren im Gesicht, seinen Säbel im Auge zu behalten, studiere um zu entdecken mit deinen Erforschungen seine Absichten, ohne einen Möglichkeit zu geben, dass er durchdringen kann, wenn möglich in deinen, um bereit zu sein seine gleichen Absichten zu zerstören und in die Leere zu schicken mit deinen Handlungen sowohl defensiv als auch offensiv, nach und nach bewege dich in die richtige Mensur (2), sobald du ankommst,

(1) Der Handschuh ist aus Leder vom Hirsch, oder anderes ähnliches, sodass die Hand nicht bleibend verletzt durch Schub und Kraft und schmiegt sich am Griff des Säbels an.
(2) Wenn zwei Kämpfer in Stellung sind, ist es notwendig, dass sie ein wenig aus der Mensur sind, um erforschen zu können, ermitteln den Willen des Gegners und vorbereiten die Verteidigung und den Angriff.

_____________________________

– 76 –

versuche als erster anzubinden, deinen Gegner mit Finten zu bedrohen, indem du versuchst ihn aus seiner Haltung zu bringen, verwirre ihn mit deinen Überraschungen; und dann erwische ihn, der verwirrt sein wird, du wirst allen Vorteil haben, verletzten zu können einen Angriff im Ausfall führend, oder im Tempo mit dem Beginn seines Angriffs, entziehe dein rechtes Bein nach hinten. Wenn dann im Gegensatz dazu, mit Druck angegriffen werden von ihrem Gegner, erstens lass dich nicht durch Angst verwirren oder in Panik versetzten; sondern pariere ohne die Fassung zu verlieren, und reagiere mit Mut und Offenheit auf seine Angriffe; entziehe dein rechtes Bein nach hinten und bringe einen Angriff ins Tempo: Man kann auch den Moment nutzen, in dem er den Säbel hebt, um im Ausfall seinen Angriff zu führen, abfangend im Tempo mit einem Stoß zur Brust oder Flanke. Sei nicht zu stürmisch mit dem Angriff, aber immer gedeckt, bevor man den Angriff startet, vor Stoppstöße und Fendente ins Tempo, ausgeführt mit entziehen des rechten Beins nach hinten von deinem Gegner; die zum Unterarm oder zu Kopf gebracht werden können: In diesem Fall erwartest du, wirst bereit sein zu parieren, selbst in dem Moment wenn du ausfällst, eile zur Parade, bevor du verletzt wirst, wie in Nummer 90 (siehe Figur Nr. 1 Tafel 7). Du sollst nicht einmal bleiben schläfrig auf die Angriffe, immer gefasst sein, dass dein Gegner der Erste im Angriff ist; sondern auch selbst sein viele Male, entsprechend dem Fall, der Erste im Angriff

_____________________________

– 77 –

angreifen in erster Intention, und auch mit Finten, wie oben erwähnt; Damit er keine Zeit zum nachdenken hat, untersuchen deine Art zu denken: Wenn du dann mit großer Wucht angegriffen wirst, verwirrt und erschöpft vom Fechten, entferne dich von deinem Gegner, bringe dich aus der Mensur mit Sprüngen rückwärts oder nach rechts oder nach links, um dich vorzubereiten auf einen erneuten Angriff. Die Sprünge zur Seite werden immer dann gemacht, wenn nicht haben viel Platz hinter dir, weil in einem andern Fall, um dich von deinem Gegner zu entfernen, springe immer nach hinten, auf diese Weise hast du Zeit zu überlegen was du tuen musst; und in dem Fall, dass nach deinem Abzug er dir keine Ruhe gibt dich verfolgend, sofort strecke deinen Arm auf seine volle Länge mit dem Säbel ausgerichtete die Spitze zur Flanke und auch mache einen Passata Sotto ins Tempo wie in Nummer 128. Gewöhne dich daran zu parieren in Erster und in Zweiter Stellung, mit denen man sich von Kopf bis Fuß decken kann, hebe und senke deine Faust mit dem Säbel abhängig von den Angriffen, die der Gegner auf dich führen wird; muss man allerdings die hohen äußeren Stellen parieren, hebe die Faust in Zweiter auf die Höhe des Kopfes. Begegnet man einem, der immer unentschlossen deinen Handlungen nicht zu begünstigen, und der immer anders ist, greife mit viel Lebendigkeit an, decke dich vor sinen Stoppangriffen. Begegnest du einen, der stark in Paraden ist,

_____________________________

– 78 –

stehenden Fußes, der ausweicht, er wird zustimmen, wann immer du angreifst, sei bereit zurückzukehren in Stellung zum parieren, und auch Sprung rückwärts, mache falsche Angriffe, mit Finten mit dem Ziel einen Fendente im Ausfall zu schlagen, zwinge ihn so das Parieren und Ausweichen fortzusetzen um treffen zu können mit ihren Aktionen zu gegebener Zeit. Auf der anderen Seite, wenn du triffst auf einen, der immer Angriffe führt, und nie pariert, mit diesem musst man immer parieren seine Angriffe, die er im Ausfall macht in der Zeit deiner Aktionen, und dann antworten sofort mit einem Angriff im Ausfall, den man sich mit Gewissheit verdient hat. Diesen Schläger, kann man auch ins Tempo schlagen; Zum Beispiel: Wenn er einen Angriff schlägt im Tempo deiner Bewegung, die du vorgetäuscht hast als Finte mit Ausfall, wirst du entziehen dein rechtes Bein indem du es nach hinten bringst, bringe einen Angriff ins Tempo, damit hast du ein Contratempo gemacht; Man muss sich vor dieser Art der Schläger gut schützen, weil sie sich nie die Mühe machen, deine Angriffe zu parieren, sondern schlagen immer angriffe im Ausfall in dein Tempo, ohne Rücksicht sich vor deinen Angriffen zu schützen; Also mit diesen Schlägern, wenn man sich nicht schützt, umsetzen in die Tat die Ermahnung von Nummer 90, wirst du dich immer verletzt sein und beide auf einen Schlag. Gegen einen leidenschaftlichen oder erfahrenen Schläger, muss man immer seine Angriffe parieren, sein rechtes Bein entziehen, schlagen einen Fendente zum Unterarm oder zum Kopf im gleichen Tempo seiner Bewegung:

_____________________________

– 79 –

Man muss auch nach hinten weichen mit einem Schritt, oder zwei, es aussehen lassen als habe man Angst vor seinen Angriffen; und wenn er vorückt, stoppe ihn mit deinem Stoß ins gleiche Tempo, wie er vorückt. Lasse dich nicht von seinem Druck einschüchtern, bleibe außerhalb der Mensur mit ausstrecken deines Armes präsentiere deine Spitze zur Brust oder zur Flanke: und dann greife beherzt an, mache Finten im Angriff, und falsche Bindungen, zwinge ihn zur Parade, mache in so müde: Wenn du merkst, dass er sehr erschöpft und nachlässig ist, wirst du ihn angreifen mit ebenbürtiger Kühnheit wie zuerst seine, auf diese Art zermürbt man vollständig die Kraft, um dann mit Bestimmtheit niedermachen zu können. Und wenn er an diesem Punkt des Niedermachens sucht sich ausruhen zu können aus der Mensur zu kommen, und du fühlst dich noch stark, musst du sofort energisch angreifen, um zu erarbeiten, immer gedeckt vor seinen Stoppangriffen. Gegen jene, die sind schlecht ausgebildet in der Kunst des Säbelfechtens, ist es gut immer in Bewegung zu bleiben Finten machend, zum parieren zwingend, weil diese Paraden nichts tun als zu entfernen ihre Säbel aus ihrer Verteidigung; das ausnutzend, kannst du ihn fertig machen mit allem Vorteil. Es gibt einige, die, bevor sie über einen eigenen Angriff zu führen, sich für die Handlung zu entscheiden, die sie ergreifen wollen; aber du wirst es erkennen,

_____________________________

– 80 –

ihn mit Elan angreifen, so ihre Vorhaben unterbinden (1). Es ist gut dich nochmal zu ermahnen, dass zu Beginn des Assalto man nicht darf müde werden mit großen Manövern des Säbels, viele Finten machen, und Molinellos: Man darf nicht umsonst nach hinten springen, nach rechts, nach links, um den Gegner anzugreifen auf der Innenseite oder der Flanke: Viel Gerassel macht nicht mehr als dich zu ermüden und zehrt an deiner Kraft und macht das Schlechteste daraus. Greife deinen Gegner lieber an mit einfachen und guten spontanen Angriffen, untersuchend mit deinen Handlungen seine Art zu denken; warte und verwende Finten und Sprünge in sein Tempo, wenn, nämlich besser täuschen solltest deinen Gegner oder nichts kannst machen außer bei unerwartete Umstände. Daher ist es notwendig zu haben Prinzipien zum schwingen deiner Angriffe im Ausfall, wenn man erreichen kann seine Kontrahenten, leicht absenken lassen, um ihn keinen Schaden zuzufügen (im Assalto) damit zwischen euch keine Streitigkeiten geboren werden, die Auseinandersetzungen, die nicht gut in das Bild passen zwischen Waffenbrüdern, und immer ausarten zu vermeiden. Muss man auch beim Angriff besonnen sein, damit

(1) Es ist nicht notwendig, eher ist es sogar schädlich anzugreifen mehrer Male ihren Gegner aus der gleichen Haltung, ohne einen Versuch des Vorsatzes. Es ist nicht gut stur anzugreifen immer mit der gleichen Handlung, um nicht zu geben die Möglichkeit ihre Pläne zu erkennen, und die Handlungen, die sie machen wollen.

_____________________________

– 81 –

nicht beide in einem Tempo berührt zurückbleiben und soweit wie möglich daran halten was möglich wie in Nummer 90; erhält man einen Stoppangriff während er mit dir zusammenprallt, angreifend mit Ausfall im gleichen Tempo, eile zur Parade, triffst so den Säbel deines Kontrahenten mit der Stärke deines Säbels, um nicht beidseitig in einem Tempo getroffen zu werden; selbst wenn im Ausfall liegend, ist es gut in diesem Fall auf diese Weise zu handeln, Verletzungen so auszuweichen, um nicht im gleichen Tempo verwundet zu werden. Verteidige und greife dann an. Ein solches Vorgehen wird dir ein weites Feld eröffnen, um zu üben viele Male im Assalto mit wem auch immer; denn jeder wird sich gerne mit dir versuchen ein weiteres Mal auf einer Fechtschule.
Unmöglich, dass es mir gelingen könnte, ich weiß, dass ich vorgab zu wollen detailgenau alle Gegebenheiten zu beschreiben, alle Kombinationen, die geschehen können beim Fechten; Weil ihre Ausdehnung keine Grenzen kennt, scheinen mir ausreichend zu sein alle Ermahnungen, die ich bis hier gegeben habe, um einen schönen Assalto zu machen; Aber um dich flink zu machen und schnell im angreifen, und parieren, und auf einen Blick zu werden ein ausführender Erkenner, wie es ein Fechter sein sollte, gewohnt schnell zu handeln im gegenseitigen Einklang mit dem Verstand oder mit der Hand, darf man keine Anstrengungen scheuen, noch Zeit, zum üben aller Lektionen für den Assalto. Am Ende des Assalto ist es üblich die Begrüßung zu wiederholen nachdem die Maske abgenommen wurde; und nach dem Gruß zieht man den Handschuh aus, um die Hand zu geben deinem Kontrahenten

_____________________________

– 82 –

als Zeichen der Freundschaft, und als Danksagung den Assalto gemacht zu haben, wenn er älter ist als du oder ein geschickterer oder stärkerer Fechter; Es ist ein gegenseitiges Ereignis gewesen für den einen und den anderen.

____________________

Über die Möglichkeit Waffen einsetzten zu müssen.

EINZIGER ARTIKEL.

  1. Es wäre sinnlos, darauf hinzuweisen, dass Auseinandersetzungen auch den ehrlichsten Menschen passieren können, in denen man den Degen oder den Säbel benutzen muss, weil wir noch nie so viele Fälle hatten, dass die, die ein Duell ausfechten gerne hätten, es wäre das gleiche wie die Wahrheit zu widerlegen. Die Ehre derjenigen, die die Kunst des Fechtens ausüben, ist immer jene die Gefahren zu vermeiden anstatt sie zu suchen; er muss die größte Ehre haben, seine Mitmenschen achten und großmütig sein mit den Unterlegenen und Besiegten, denn die Waffenehre erfordert Anstand, Großmut und Respekt. Aber es gibt ja auch, wie oben bereits erwähnt, Fälle; bei denen trotz aller Redlichkeit eines Ehrenmannes, man gezwungen ist in den Kampf zu ziehen, oder angegriffen wird, oder von der Gewalt anderer mitgerissen wird. Es ist also gut, ja notwendig Fechten zu üben, um sich gegen einen Angreifer verteidigen zu können und ihn gleichzeitig zu verletzten, wenn sich die Gelegenheit bietet. Wenn dann aus einem Grund, einer unglücklichen Begegnung

_____________________________

– 83 –

ein Duell wird, wird es immer gut sein, die Angelegenheit dem vernümftigen Ermessen der Sekundanten zu überlassen, die immer die Maxime haben müssen, so viel wie möglich zu vermeiden, dass es so etwas wie einen Kampf wegen Bagatellen nicht gibt, wie es die meiste Zeit der Fall ist. Einige, obwohl sie bemerken, dass sie einen Fehler gemacht haben, weil sie auf der falschen Seite sind, glauben, dass sie entehrt werden, wenn sie das Duell ablehnen; aber nein, sie werden stattdessen der Vernunft gerecht und von allen immer mehr geachtet, denn gute Fechter sollten niemals für kleinen persönlichen Unmut kämpfen, gemäß Vermerk 117 des Vocabolario d’Arte e Mestieri von Giacinto Carena, Artikel XII (Fechten):

„Der edelste und würdevollste Dienst der Sekundanten wäre es, zu versuchen, das Duell zu verhindern oder auf die Sekundantschaft zu verzichten, anstatt Mittschuldiger der barbarichsten und dümmsten Vergeltung zu werden, die der verdorbene menschliche Verstand jemals hatte.“

Wenn die Umstände so sind, dass die Sekundanten keine ausreichenden Gründe finden, um ein begehrtes Duell auf beiden Seiten zu vermeiden, dann geht diesem die Wahl der Waffen voraus: Für die gibt es unterschiedliche Meinungen; Einige meinen, dass die Wahl derselben dem Herausgeforderten obliegt; aber aus besonneneren Gründen wollen andere, dass man den Beleidigten vorzieht und dass daher dem anderen bleibt die Wahl der Bedingungen und den Sekundanten jene des Ortes.

_____________________________

– 84 –

Lasst Fechten daher eine allgemeine Übung für alle in Friedenszeiten sein, für den Fall, dass sie sich in Kriegszeiten als tapfer erweisen müssen, den Staat verteidigen, gegen ausländische Feinde kämpfen, die Angreifer des Vaterlandes sind.

_____________________

Verteidigung mit dem Säbel gegen einen bewaffnet mit dem Degen.

ARTIKEL I.

Einführung.

  1. Der Degen ist eine Blankwaffe, die aus einer Klinge und Montur besteht wie der Säbel. Die Klinge ist gerade, und dünner als jene des Säbels, und für hat meist zwei Schneiden; und er verletzt fast immer mit der Spitze: Der Umgang mit dem Degen ist fast völlig unterschiedlich zu jenem des Säbels, er ist enger im Spiel und viel umfassender in seiner Handhabung, und sehr schnell in der Ausführung; also ist es nötig zu kennen die Art zu üben den Kampf gegen denselben, da im Falle des Aufeinandertreffens mit einem bewaffnet mit demselben, man mit ihm kämpfen muss mit dem Säbel.

ARTIKEL II.

Ermahnung.

156.Zuerst einmal ist es wichtig gut in Stellung zu sein und vermeiden die Angriffe und Stöße des Gegners, die Cavationen, sowie seine Finten; deren Ausführung ist

_____________________________

– 85 –

mit dem Degen so schnell, dass man nicht merkt, dass man seinen  Kontakt verloren hat, bis man die Spitze auf der Brust hat. Um solche Gegner täuschen zu können, muss man immer parieren mit Meiden des Körpers, bringe das rechte Bein nach hinten und im selben Tempo schlage einen Fendente zum Arm; dass wenn man diese Handlung ausführt wie in Nummer 48 (siehe Fig. 2 der Tav. 6,7), der Schlag erreicht auch den Kopf, ohne dass sie dem angreifenden Degen erliegen werden: Wenn sie ihn selbst angehen wollen, angreifen, versuche anzubinden mit unserer tiefen Quarta, und mit der Stärke des Säbels gegen die Mitte seines Degens, und dann schließen sie die Mensur mit dem Schlagen eines Fendente mit Ausfall zum äußeren Gesicht. Diese Bewegung zu schließen der Mensur, muss du ausführen so schnell, um deinen Gegner keine Zeit zu geben seinen Degen in Terza zu cavieren: Wenn ihr Gegner hält mit der Spitze seines Degens tief gedreht gegen ihre Flanke, versuchen sie zu binden in Prima gegen die Mitte seines Degens stoßen mit der Stärke ihres Säbels, nach außen von der Angriffslinie, und dann mit Schnelligkeit schlagartig  ihre Mensur zu schließen, indem mit Ausfall einen äußeren Fendente Montante bringt. Es ist ganz natürlich, dass der Säbel eine Klinge hat, die stabiler als jene des Degens ist, sie wird mehr Kraft beim Aufprall gegen den Degen haben, als der Degen gegen den Säbel; Es ist gut zu wissen; der Degen hat den Vorteil vor dem Säbel, den beim Fechten geht es immer darum sich nicht treffen zu lassen; und wenn er sich Zeit

_____________________________

– 86 –

verschaffen kann, bringt er seine Stöße im Ausfall; und dass wenn man es nicht bemerkt, und wenn man nicht darauf achtet, sein rechtes Bein nach hinten zu entziehen, man sicher getroffen wird. In diesem Fall ist es nur selbstverständlich, dass wenn man hat ausgeführt ein Entziehen seines rechten Beines nach hinten im Tempo des Angriffs der gegnerischen Seite, man sich außerhalb der Mensur seines Stoßes wiederfindet, und man wird immer noch in Mensur um zu treffen mit einem Fendente zum Arm. Es ist auch leicht zu verstehen, dass wenn man hat angebunden mit der Stärke seines Säbels den Degen in seiner Mitte, kann er nicht so leicht cavieren ohne die Distanz zu brechen: deshalb wird der Gegner unterdessen diese Versuche machen, um nach hinten zu entweichen um seinen Degen zu cavieren, es ist richtig, dass er von dir verletzte werden muss. Wann immer er dann seinen Degen in Terza caviert, kann man ihn treffen mit einem Fendente ins Tempo zum äußeren Unterarm sein rechtes Bein nach hinten entziehend: Und wenn man jedes Mal diese Aktion ins Tempo seiner Cavation nicht kann, dann ohne Verzögerung, bindet man in Quarta bewegt man seinen Säbel in Controquarta, um zu senken in tiefe Quarta, und einen Fendente zum äußeren Gesicht zu schlagen wie ich bereits oben gesagt habe. Kurzum die Paraden, die man machen muss in der Praxis um gegen einen bewaffnet mit einem Degen zu kämpfen, sind tiefe Quarta mit erhobener Spitze, Prima mit gesenkter Spitze, oder ansonsten verwendet man das Entziehen des rechten Beins nach hinten, mit einem Angriff

____________________________

– 87 –

der Schneide zum Arm oder zum Kopf ins Tempo; es ist notwendig sich immer an diese Maßnahmen zu halten, sie sind die Einzigen, von denen man alle Vorzüge haben kann (Siehe Tav. 12).

Verteidigung mit dem Säbel gegen einen bewaffnet mit einem Gewehr mit einem auf dem Lauf aufgepflanztem Bajonett.

ARTIKEL Eins.

Einführung.

  1. Das aufgepflanzte Bajonett ist eine Blankwaffe, vollkommen anders als der Degen und der Säbel, robuster und länger ist es aufgepflanzt auf die Mündung des Laufes des Gewehres. Deshalb bedingt es eine längere Mensur, die die anderen zwei nicht erfordern; Dazu ist es notwenidig zu wissen welches die fechterichen Möglichkeiten sind mit großem Vorteil gegen dergleichen.

ARTIKEL II.

Ermahnung.

  1. Wenn man mit seinem Säbel fechten muss gegen einen bewaffnet mit aufgepflanztem Bajonett, muss man mit einem Blick gut bemessen den Abstand, dass es zwischen dir und ihm Platz geben muss, und dieser Platz muss so sein, dass der Gegner dich mit dem Bajonett trifft seinen Stößen im Ausfall führend. Für deine Mensur muss du berechnen von seinem linken Unterarm, bleibe immer auf diesem idealem Abstand; Will er mit einer gezielten Täuschung

_____________________________

– 88 –

die Mensur verkleinern, wenn er angreift mit einem Stoß zur Brust, benutzen sie immer die Parade in Quarta, und Controquarta, gegen das aufgepflanzte Bajonett ist sie die vorteilhafteste Parade, schiebe mit Kraft das Bajonett nach links außerhalb der Angriffslinie, schließe sofort und im gleichen Tempo die Mensur, schlage im Ausfall einen Fendente zu äußeren Gesicht, welches seines Gesicht von rechts sein wird, um sich in Stellung zu begeben mit dem linken Bein vorne, seine linke Flanke zu dir gewandt; und wenn er angebunden hat mit seiner Spitze zur Flanke, nutze zum parieren die Prima, verkürze im selben Tempo deine Mensur, wie oben, und schlage einen Fendente Montante zur äußeren Flanke. Während der Ausführung der Parade in Prima weiche immer mit dem Körper nach rechts aus, deinen linken Fuß hinter deinen rechten wie für die Inquartata (siehe Tav. 9, Fig. 2). Diese Parade gegen einen bewaffnet mit einem aufgepflanzten Bajonett ist die vorteilhafteste; weil man ihn immer auf seiner linken Seite empfängt, das heißt auf seiner Außenseite, seiner schächeren Seite. Es ist völlig selbstverständlich, dass der Bajonettfechter das Gewehr hält mit der linken Hand am dritten Band, die Finger seiner Hand bleiben gedreht auf seiner rechten, seiner Innenseite; es bleibt daher viel einfacher zu machen, um ihn zu entwaffnen, indem sein Gewehr mit deinem Säbel gegen seiner rechten wegstoßen, deiner linken, denn von deinem Prellen, das du machst in dem Moment in dem er seinen Stoß mit dem Bajonett ausführt,

_____________________________

– 89 –

du wirst in dazu bringen, die Finger der linken Hand zu lösen und auf diese Weise wird er das Gewehr loslassen, dass er mit demselben Griff hält; im Gegensatz dazu wird man ihn mit der Parade in Terza und Seconda nie entwaffnen, nicht mal entfernen sein Bajonett von der Angriffslinie, weil man gegen seine Stärke vorgehst, ist es nicht möglich, dass du ihn entwaffnest, stößt man das Bajonett zu deiner rechten, seiner linken, drückt man gegen die Fläche seiner Hand, in dem Sinne, dass die Finger viel mehr Widerstand bieten. Wenn es deinem Gegner gelingt in Terza oder Seconda zu stoßen, musst du unverzüglich nach links springen, deine Parade nach rechts machen. Man kann in diesem Fall auch den Körper ausweichen mit einem Entziehen deines rechten Beines nach hinten, schlagend einen Fendente ins Tempo zum linken Unterarm, dass wenn er den Unterarm nicht erreicht, mit Sicherheit die Hand erreicht, mit der er das Gewehr am dritten Band ergriffen hält. In dem Fall, dass der Gegner macht seine Parade, ist es nicht notwendig sofort vorzuschreiten um zu schlagen, ohne vorher zu stoßen mit dem Säbel sein Bajonett weg von der Angriffslinie, denn das Bajonett ist immer fertig und bereit zu verletzten. In der Regel, wenn man seine Mensur nicht schließen kann, richte deine Schläge niemals zum Kopf, oder zu anderen Stellen des Körpers, sondern zum Bein und Unterarm, und zur Faust der linken Hand.

_____________________________

– 90 –

Wenn du ihn angreifen willst aus einer Bindung, binde immer in Vierter oder Erster; verschaffe dir zu gewinnen seine Schwäche mit der Stärke deines Säbels, und so wirst du sicher sein beim schlagen zum Gesicht oder zum Kopf, ausführend ein Schließen der Mensur; und für größere Sicherheit, wenn sie nicht wagen wollen zu hohen Stellen zu schlagen, schlagen sie zum Arm. Lassen sie es ihre Regel sein, dass wenn du fest unter der Mensur deines Gegners bist, kann man auch mit der Spitze zur Brust oder Flanke stoßen, je nach Position in der man sich befindet; kann er nicht mehr auf dich stoßen, wenn er sich nicht zuerst von dir entfernt mit Sprüngen nach hinten, oder mit seiner Falschen Stellung (1) und in dem Fall, dass er nach hinten springt, folge im gleichen Tempo, um so immer unter der Mensur zu sein,

 

(1) Die Falsche Stellung im Fechten mit dem aufgepflanzten Bajonett, den linken Fuß nachdrücklich 50 Zentimeter hinter den rechten zu bringen, das Gewehr gleichzeitig nach links nehmen,ergriffen gehalten mit der linken Hand auf der Höhe des dritten Bandes und mit der rechten verlässt man den Kolben, und ergreifst unter und gegen das erste Band. Der Bajonettfechter, nimmt die besagte Falsche Stellung auch ein, bringe nachdrücklich den rechten Fuß 50 Zentimeter vor den Linken nehme das Gewehr nach links wie oben. In der Regel führt der Bajonettfechter seine Falsche Stellung durch, im ersten Fall, um sich aus der Mensur zu entfernen wenn er plötzlich angegriffen wird von seinem Gegner; im zweiten Fall, um seine Mensur schnell zu schließen um seinen Gegner näher anzugreifen.

_____________________________

– 91 –

und man kann, wenn nicht bereits beim ersten Mal in Zweiter stoßen. Ich weiß, wenn er die Falsche Stellung eingenommen haben wird, dann wird es besser sein die Mensur zu halten und Fendente zum Arm und Kopf zu schlagen, decke dich gut vor den Bewegungen deines Gegners, der vorkommen könnte in seine Gute Stellung und mit Ausfall einen Stoß wirft; In diesem Fall, verfahre wie oben , für die Parade und das Entziehen mit Riposte im Tempo. Verfahren auf diese Weise, aufgezeigt zum aufgepflanzten Bajonett ohne Zweifel alle Vorteile werden sie haben (siehe Tav. 13).

________________

Erläuterung über die Art der Handhabung des Säbels.

Mangel bei der Erklärung von Nummer 74 bis Nummer 83 über die Ausführung der inneren, äußeren Rovescios und der Moulinellos, deshalb werde ich es hier mit ein paar Ergänzungen verständlicher machen. Um die Rovescio auszuführen, indem sie wenden den Säbel mit der Spitze zur inneren oder äußeren Seite, müssen sie den Unterarm ein wenig beugen und die Faust zur gleichen Richtung. Die Faust muss sich drehen mit den Fingernägeln zum Boden für einen inneren Rovescio, oder mit den Nägeln oben für einen äußeren Rovescio; und der Arm wird auf seine gesamte Länge ausgestreckt, während sie ihre Hiebe mit Ausfall schlagen, und während der Ausführung der Molinellos strecken sie ihren Arm aus, wenn der Säbel an ihnen vorbei ist.

_____________________________