Training Genua Mai 2018

Die Jungs nach dem Training. Der weibliche Touch gehört zum Fitnessstudio 🙂

Am vergangenen Wochenende war endlich wieder Genua angesagt. Nach einem unerwartet schön sonnigen Nachmittag auf dem Marienplatz in München am Freitag, klingelte Samstag viel zu früh um 3:30 Uhr der Wecker. Zusammen mit Ralf, Rupert und Tobias ging es los Richtung Alpen. Die Hinfahrt verlief wie immer problemlos und das Essen im La Sosta tat nach der Fahrt wie immer gut. Claudios neue Trainngsmöglichkeit war das Fitnesscenter „Power Fitness ASD“ keine drei Gehminuten entfernt. Nach einem Cafe sollte es dann in vielerlei Hinsicht interessant werden, erwartet wie unerwartet.
Die erste Überraschung war der derzeit wegen Renovierungen leider nicht zur Verfügung stehende große Fitnessraum. Wir mussten auf den Geräteraum ausweichen. Umringt von Hanteln, Kettlebells und Bänken schafften wir uns etwas Platz. Für zwei Paare, die sich mit einem Spazierstock angriffen und verteidigten war allerdings kein Paltz. Glücklicherweise lernten wir an diesem Tag keine grundlegend neuen Dingen. Wir haben unsere Fragen gestellt und haben die Antworten sehr praktisch um die Ohren geschlagen bekommen. Es war also immer nur ein Paar aktiv und in der Regel war der Maestro ein Teil davon. Das führte einmal mehr zu mehr Stoff als erwartet und trieb mein italienisch an oder besser gesagt über seine Grenzen. Der Inhalt zum Stock hätten ein normales Seminar mehr als gefüllt, so allerdings hatten wir noch mehr Zeit uns mit etwas Gambetto zu beschäftigen. Man sieht Claudio deutlich an, dass wir seine Begeisterung für Gambetto bei unseren letzten Besuchen wieder geweckt hatten. Nach einer schmerzhafteren Zeit, ging es weiter mit dem Messer. Ein paar Grundlagen und als Variante gab es noch Messer mit Jacke. Die Jacke in der linken Hand bietet entsprechend einige neue Möglichkeiten zur Parade und Angriffsvorbereitung. Sie ist aber wie alle genuesischen Methoden nicht sehr verspielt und dadurch auch nicht sehr umfangreich, dennoch vollkommen ausreichend.
Entsprechend aufwendig war es für uns alle die Menge an Informationen ordentlich aufzuschreiben und zusammenzufassen. Ohne ins Detail zu gehen, können wir aber grob zusammenfassend sagen: Wenn man mehr als drei Aktionen braucht, war es nicht sehr genuesisch!

Als kleines Present hatten wir diesmal etwas scharfes dabei. Tobias hatte bei seinem Seminar auf den „Optimus -Bucharest HEMA Open“ einen italienischen Schmied aufgetan, der uns ein Messer im genuesischen Stiel angefertigt hat. Überrascht wurden wir mit einem „Club Difesa e Sport“ Savate-vereinsshirt.
Einen letzte -unangenehme- Überraschung hielt die Rückfahrt aber noch für uns bereit, ein paar ordentliche Staus, die dem Ende des verlängertem Himmelfahrtswochenendes zu verdanken waren und ein ordentlicher Umweg durch eine Vollsperrung. Und da wir das schöne Wetter hintern den Alpen gelassen hatten, wurden wir von Platzregen und Gewitter begrüßt. Am Ende war die Rückfahrt sicher drei Stunden länger als erwartet gewesen. Dank Ralf -unseres tapferen Fahrers- kamen wir aber alle wohlbehalten in München an.
Also Danke Ralf für die sichere Fahrt, Franzi und Rupert für die Gastfreundschaft, den beiden Herren und Tobias für das tolle Wochenende und Claudio für seinen Unterricht.
Wir wiederholen das 2018 sicher noch ein weiteres Mal!

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