Ein coltello genovese


Was hatte ich noch gleich geschrieben „Wenn man Coltello Genovese trainiert, dann sollte man auch ein coltello genovese besitzen“? Meinen eigenen Worten muss ich natürlich auch Folge leisten und mittlerweile war Gelegenheit und Geld da um mir ein hübsches kleines Messer in einem Auktionshaus zu ersteigern. Es gibt verschiedene Arten von genuesischen Messern, sodass ich nicht ausschließen möchte mir irgendwann mal ein weiteres zuzulegen, … ein hübsches Großes mit ordentlichem Bart zum Besispiel. Aber zurück zu meinem neuen Schätzchen.
Laut Auktionshaus ist es von um 1770, hat also schon ein paar Jahre auf dem Buckel. An der Scheide ist die Zeit auch nicht so gut vorbei gegangen wie am Messer selbst. Das Messer ist 85g schwer und 27cm lang. Die Klinge macht dabei 15cm aus. Sie besitzt eine sehr dünne Schneide ist aber nicht wirklich scharf. Einmal an einem Stein oder Stahl abgezogen würde das „Probblem“ aber schon beheben. Man sieht allerdings deutlich, dass es ein stichoptimiertes Messer ist. Der Klingenrücken ist an der Basis 3mm stark und verjüngt sich zweimal. Einmal auf 1mm und das zweite Mal auf eine Schneide am Ort von 5cm Länge. Die Spitze selbst läuft rautenförmig zu. Das Messer besitzt einen hölzernen, achteckigen ? Griff, der leicht oval ist und einen Bauch besitzt, sich also nach oben und unten verjüngt. Der Balancierpunkt liegt genau dort, wo Klinge und Griff aufeinander treffen. Das führt dazu, dass das Messer in der Scheide am Ring getragen, waagerecht liegt.
Aber Bilder sagen mehr als tausend Worte:

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